FANDOM


Hallo, mein Name ist Jessy. Ich bin vor vier Tagen 19 geworden. Ihr müsst wissen, ich bin ein großer Horrorfan, aber ich habe nie geglaubt, dass diese jemals wahr werden könnten. Am besten erzähle ich euch erst mal, was mir passiert ist.

Ich war damals auf dem Rückweg von einem Geschäftstermin, der wiedermal bis 10 Uhr Abends andauerte. Mit dem Blick auf den Boden gerichtet ging ich durch unser etwas größeres Dorf. Doch etwas war seltsam: fast alle Lichter waren aus, die Straßen in tiefer Dunkelheit verschluckt. Keine Autos fuhren auf der Straße, kein einziges Licht brannte in den Häusern und nur wenige Lichtpunkte von Straßenlaternen erhellten die düstere Gegend.

Ich lies mich davon nicht stören und lief mit gesenktem Blick die Straße weiter entlang. Doch hätte ich geradeaus geschaut, hätte ich auch bemerkt, dass drei große Männer von der anderen Straßenseite sich zu mir gesellten. Noch bevor ich mich versah, wurde ich an meinen beiden Armen gepackt und gegen die eiskalte, glatte Hauswand gedrückt. Zwei der Männer hielten mich fest und der andere kam mit breitem, hässlichen Grinsen auf mich zu. Ich bereitete mich bereits mental auf das vor, was gleich passieren würde und als der Mann mich gerade unter meinen Rock packte, entfuhr ihm ein lauter, spitzer Schmerzensschrei und er kippte schlagartig um. Die anderen Männer attackierten den Jungen der hinter dem Mann stand.

Ich konnte den Jungen nur flüchtig wahrnehmen, doch ich erkannte gleich als erstes sein abartig großes Grinsen im Gesicht. Seine völlig geschwärzten Augen, seinen weißen Kapuzenpullover und seine schwarze Hose. Außerdem glänzte ein langes, halb mit Blut verschmiertes, Messer in seiner Hand. Und seine Haut… seine Haut... sie war schneeweiß, so als wäre sie das einzig reine in dieser Welt.

Als der Junge mit kurzen, zackigen Bewegungen, den restlichen zwei Männern die Halsschlagader gezielt durchschnitt, drehte er sich schließlich zu mir um. Ich presste mich zitternd, aus einer Mischung aus Erleichterung und tiefer Angst an an eine Hauswand, und dachte schon mein letztes Stündlein hätte geschlagen doch er sah mich nur an und sagte mit unglaublich ruhiger Stimme“ Lauf nach Hause, geh schlafen“. Und mit diesen Worten verschwand er in einer Seitengasse. Ich guckte um die Ecke der Gasse doch dort war nur eine Steinmauer und der Junge war weg! Also machte ich mich auf den Heimweg.

Als ich Zuhause angekommen war konnte ich nicht einschlafen, was eigentlich verständlich war. Ich versuchte es aber ich bekam diesen Jungen nicht mehr aus dem Kopf. „Ich trinke erst mal ein Glas Milch dann kann ich vielleicht besser einschlafen“, dachte ich und ging herunter in die Küche, da sah ich meinen Laptop neben dem Kühlschrank liegen. Ich bezweifelte das dieser Junge ein Mensch war vielleicht finde ich ja etwas über ihn im Internet. Ich suchte aber fand nichts bis auf einmal das Telefon klingelte. Meine Freundin Lana rief mich an, es war nicht ungewöhnlich das sie mich so spät anrief. Das kommt (leider) öfter vor. Ihr war langweilig und sie schlug vor uns gegenseitig Gruselgeschichten zu erzählen. Sie ist nämlich genau so ein Horrorfan wie ich. Ich hatte eh nichts Besseres zu tun also erzählten wir und erzählten und irgendwann berichtete mir Lana von dem sogenannten Jeff the Killer. Als sie ihn beschrieb wurde mir komisch, die Beschreibung…sie passte genau zu dem Jungen der diese Männer besiegt hatte. Sie sagte ebenfalls das wer ihn sieht von ihm getötet wird.

Aber warum hat er mich denn dann nicht gleich umgebracht? Vielleicht will er mich töten wenn ihm langweilig wird.

Nach einer Weile viel uns nichts mehr ein, was wir erzählen könnten. Also verabschiedeten wir uns und ich legte mich auf die Couch und guckte die Nachrichten. Ich muss wohl eingeschlafen sein weil als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, hatte ich verschlafen. Ich dachte das es am besten wäre, das ich auf meiner Arbeitsstelle anrufe und mich krank melden würde, denn ich fühlte mich auch so. Am nächsten Tag (Freitagabend) so gegen 20 Uhr las ich die Zeitung „5 Kinder tot im Zimmer aufgefunden.“ Ich blätterte eine Seite weiter: „mysteriöser Mörder schlägt wieder zu“ „…komisch warum passiert auf einmal das alles in unserem Dorf?“, fragte ich mich. „kann es vielleicht damit zu tun haben, das… neee!“ Ich überlegte. Plötzlich riss mich die Türklingel aus meinen Gedanken. Es war die Polizei ein großgebauter Mann fragte mich „sind sie Jessy Miller“. „ja“ , antwortete ich. „Dürfen wir ihnen ein Paar Fragen stellen?“, fragte er schroff. „Ja klar. Bitte kommen sie rein“ ich ließ die zwei Polizisten rein und fragte „wollen sie einen Tee oder einen Kaf-“ „Deswegen sind wir nicht hier“ , meldete sich der andere zu Wort. „Wir haben gestern Abend gegen halb 12 drei Männer tot aufgefunden. Eine Zeugin hat berichtet dass sie sie erkannt hat, außerdem soll noch ein jüngerer Mann an der Sache beteiligt gewesen sein. Kennen sie diesen Mann?“ „Nein ich kenne diesen Mann nicht, aber er hat mir geholfen.“ „Geholfen?“ , fragte der Polizist verdutzt. „Äh ja geholfen, passen sie auf das war so…….. und dann bin ich nach Hause gegangen“ , berichtete ich. Nach einer Weile sagte der andere Polizist „Nun gut …vielen Dank für ihre Unterstützung“. Dann standen die beiden auf und ich öffnete ihnen die Tür. Ich guckte dem wegfahrendem Polizeiauto noch eine Weile nach.

Ich hatte den Polizisten den Jungen so beschrieben wie ich ihn gesehen hatte, abgesehen von zwei kleinen Einzelheiten. Ich habe nicht verraten das der Junge weiße Haut hatte und dieses Grinsen im Gesicht. Die Polizisten hätten mich doch bestimmt ausgelacht. So um halb 11 setzte ich mich seufzend auf die Couch. „Puh! Endlich fertig. So mal schauen ich habe jetzt gestaubsaugt, geputzt, abgestaubt,….ähh… ich habe jetzt so viel gemacht keine Ahnung mehr was ich sonst noch alles getan habe.“ Ich war mal wieder in meinen Gedanken versunken. „Hätte ich den Polizisten vielleicht doch von der weißen Haut erzählen sollen?“ , murmelte ich vor mich hin. Plötzlich hörte ich eine Stimme die mir sehr bekannt vor kam hinter mir „Es war schon ganz gut, dass du den Bullen diese Einzelheiten nicht erzählt hast“. Ich sprang vom Sofa auf und drehte mich blitzschnell um. Der Junge der mir geholfen hatte,  stand nun mitten im Zimmer. „W-wie bist d-du hier rein ge-gekommen?“ , fragte ich mit zittriger Stimme. „Eine etwas freundlichere Begrüßung hätte ich mir schon erhofft, immerhin hab ich dir ja geholfen“ , lachte er. Ich schwieg. „Warum zitterst du denn so? Beim ersten Mal als du mich gesehen hast, hattest du auch nicht so viel Angst vor mir“. Jetzt trat er in das schwache Mondlicht das durch das Terassenfenster herein schien. Nun konnte ich sein Gesicht erkennen. Er hatte in seinen Wangen zwei lange Narben die sich nach oben zogen, die ließen ihn so aussehen, als würde er ständig lächeln. Sein weißer Kapuzenpullover war voller Blutflecken. Ich erkannte fast gar nicht, dass die Hälfte davon sein eigens Blut war. An seiner Seite konnte ich eine Wunde Erkennen wahrscheinlich von einem Einschuss. „D-du bist ja verletzt“ , sagte ich mit etwas leiserer Stimme.

„Pah! diese kleine Wunde macht mir doch nichts aus. Ich spür sie ja kaum“ , sagte er und klang beinah belustigt über meine Sorge. Langsam ging er auf mich zu. Ich wich ein paar Schritte zurück. Als ich mit dem Rücken an der Wand stand, stoppte er auch. “Trotzdem ich hohle schnell einen Verba-„ „Ich sagte doch ich spür es kaum!“ , murrte er. „Warum willst du mir überhaupt helfen?“ , musterte er. „W-weil du mir a-auch geholfen hast“ erwiderte ich. Plötzlich kam mein Retriver Benny die Treppe herunter geeilt und sprang den Jungen freudig um. Den Moment nutzte ich um in das WC, das direkt neben an liegt, zu rennen und einen Verbannt und Desinfektionsmittel zu hohlen. Warum ich da kein Telefon geholt und die Polizei angerufen hab? Ich habe keine Ahnung! Ich glaube weil mir das Wohl der Menschen (und Tieren) am Herzen Liegt und egal ob Mörder oder nicht. Jeder hat es verdient zu Leben! Als ich wieder ins Zimmer kam, hatte der Junge bereits Benny von sich herunter geschubst und war auf gestanden. An seiner Körperhaltung sah ich das er sich gerade bereit gemacht hatte mich zu verfolgen. Zuerst sah er wütend aus, doch als er sah was ich in der Hand hielt, guckte er mich verdutzt an und fragte „Du bist abgehauen um einen Verband und…was auch immer da in dieser Flasche ist, zu holen? Du wolltest nicht flüchten oder die Polizei anrufen?“ „Oooh... stimmt das hätte ich natürlich auch machen können!“ , fiel mir ein. Er schlug sich mit der Hand vors Gesicht. Ich setzte mich aufs Sofa. „Na komm, setz dich auf die Couch“ , lud ich ihn ein „Ich verbinde dir deine Wunde“. „Woher soll ich wissen ob das kein Trick ist?“ , fragte er misstrauisch. „zwei Sachen“ sagte ich.  „Erstens: ich bin Krankenschwester ( jep das war mein Job) und Zweitens: du hast ein langes Messer!“.

Er setzte sich misstrauisch zu mir auf die Couch und sagte „Na gut klingt fair“.

Seit dem sind schon 2 Monate vergangen und in jeder Woche kam er mich einmal besuchen. Er erzählte mir von seinen Opfern und von vielen mehr. Ich durfte ihn schon 2-mal mit ihm gehen und es fasziniert mich immer wieder wie geschickt er dabei vor geht. Heute Nacht wollte er wieder kommen. Außerdem hat mich heute meine ehmalige Freundin Lisa wieder blöd angemacht. Ich glaube heute nehme ich mal ein Messer mit, wenn wir sie besuchen. Sonst hat er es immer gemacht aber vielleicht darf ich sie ja heute zum schlafen bringen…

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki