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The Creepacadamy Kapitel 1-Neue Bekanntschaften

Blut breitete sich auf dem Teppich aus und färbte das Unschuldige weiß, rot. Zusammen mit den Scherben des Kronleuchters sah es aus wie ein Mosaik. Ein Mosaik des Todes. Ich schaute in die verzerrte Fratze des Fleischhaufens, der früher mal mein Stiefvater war. Ich schloss meine Augen, ließ es alles vor meinem inneren Auge noch mal ablaufen und ignorierte den stechenden Schmerz der Scherben in meinem Kopf.

Er war nach Hause gekommen. Betrunken - wie immer wenn er die Nacht in der Kneipe verbracht hatte. Ich war das gewohnt. Seit dem Tod seiner Frau betrank er sich und brach zuhause dann halbnackt ins Bett. Ich ließ es über mich ergehen und widersprach nie, da es besser für meine eigene Gesundheit war sich nicht zu widersetzen. Vor allem nicht, wenn er betrunken war. Doch das erste, und letzte Mal als ich mich ihm widersetze war besonders. Ich war in der Küche und spülte als ich ihn nach Hause kommen hörte. Sternhagelvoll wie immer stolperte er in die Küche. Bei meinem Anblick grinste er. „Pa, Patricia, duhu siehst wu*hick*ndervoll aus *hick*. Komm *hick* lass das Gespüle sein und *hick* lass mich mit dir ein bisschen *hick* Spaß haben *hick*!“ Er griff nach meinem Arm. >>Ach herrje>< dachte ich >>er hält mich für Patricia! << Patricia war die verstorbene Frau meines Stiefvaters. Ich trauerte nicht wirklich um sie, da sie mich nicht besonders leiden konnte. Vor allem weil ich (auch wenn ich erst 17 war) aussah wie sie. Kurzes pechschwarzes Haar, sumpfgrüne Katzenaugen und eine dünne Figur. „Lass mich los!“ erwiderte ich kalt und manövrierte meine freie Hand in die Richtung eines Fleischermessers. „Komm scho*hick*n!“ „Nein!“

Ich schaffte es seine Hand von meinem Arm zu entfernen und versuchte zu fliehen, aber er packte mich an den Schultern und drehte mich um. Mit der rechten Hand hielt er einen Revolver auf mich gerichtet den er jetzt entsicherte. Doch bevor er schießen konnte schnappte ich mir das Messer und rammte es ihm in den Bauch. Mein Stiefvater fluchte und drückte den Abzug, doch er war zu betrunken und schoss nur einen meiner zwei Zöpfen ab. Ich rannte ins Wohnzimmer wo ich, erst angekommen, bemerkte dass ich in einer Sackgasse war. „*Hick* hab ich dich *hick*!“ Ich saß in der Falle. Da bemerkte ich den Knoten der den Kronleuchter der an der Decke hing festhielt. Mein Stiefvater hatte nie „die Zeit dafür“ gefunden den Kronleuchter an der Decke zu befestigen. Ich löste so schnell es ging den Knoten. Schnell kauerte ich mich in eine Ecke, drehte das Gesicht fort. Es klirrte und mein Stiefvater schrie einen schmerzvollen Schrei der in ein gequältes Gurgeln überging. Auf einmal spürte ich einen stechenden Schmerz und meine Hände schnellten zu dem Punkt wo er herkam. Zwei dreieckige Scherben, die sich vom Kronleuchter gelöst hatten, waren wie Pfeilspitzen oben auf meinem Kopf gelandet und verankerten sich in meinem Schädel.

Schwarzes Blut lief an meinen Haaren herunter. Doch ich ignorierte es. Das Einzige was mich beschäftigte war der Schmerz.

Ich wurde von einem Kläffen aus den Gedanken gerissen und machte die Augen auf. Auf einem zerbeulten Topf saß ein Hund. Das Rotes Fell und das grinsende Hundegesicht ließen mich zweifeln ob er ein normaler Streuner war der einfach nur durch das Fenster gesprungen war. Entgegen meiner Erwartung, dass er sich auf mich stürzen würde oder wieder gehen würde, saß er einfach nur da und beobachtete mich. „Was willst du Hund?“, fragte ich. Wie auf Kommando sprang er vom Topf und ging zu einer Pfütze die eine Mischung aus Blut und Eingeweiden war. Zu meiner Überraschung tunkte er die Pfote, ging zur Wand und schrieb:

Ich bin hier, um dich zu holen.

Ich war erstarrt, unfähig mich zu bewegen. Sitzend und die rot glänzenden Buchstaben an der Wand anstarrend fragte ich mich, ob das nicht alles nur ein böser Traum war und ich gleich aufwachen würde und in die lächelnden Gesichter meiner Eltern blicken würde. Nein, dass war unmöglich. Sie starben an den Folgen eines Unfalles. Dies war kein Traum. Dies war die Realität! Der Hund fing jetzt an ununterbrochen zu kläffen. Wollte er mir etwas mitteilen? „Tut mir leid, Hund, aber verstehe nicht was du willst oder wer du bist. Ich weiß nicht mal Was du bist.“ Der Hund legte dehn Kopf schief. Dann nahm er einen grünen Rucksack von seinem Rücken(den ich bisher nicht bemerkt hatte) und kramte in ihm herum. Er holte ein Stück Papier heraus das er wegschmiss, und kramte weiter in der Tasche herum. Schnell krabbelte ich zu dem Stück Papier und sah es mir an. Es war ein Photo eines Schäferhundes. Ich schaute zu dem noch immer im Rucksack kramenden Hund. Es war genau der gleiche Hund wie auf dem Photo. Unter dem Photo stand ein kleiner Text:


Hallo, mein Name ist Smile dog.jpg.

Schön dich zu fressen!

„Wau! Grrrrrrrrr!“ Erschreckt drehte ich meinen Kopf nach hinten und starrte in zwei zusammengekniffene rote Augen und ein mit rasiermesserscharfen Zähnen gefülltes Maul das vor Sabber triefte. Doch anstatt mir ins Gesicht zu beißen, spuckte er mir einen Gegenstand in die Hand. Es war eine kleine Flasche in der sich eine schwarze Flüssigkeit befand. Mit meinem Ärmel trocknete ich die Flasche, öffnete sie und würgte. Der Geruch von Verwesung strömte heraus. Bei näherer Betrachtung sah ich, wie ein rundes Ding in dieser Substanz herum schwamm. Es sah aus wie eine Olive aber es war…ein Auge! >>Dieser Köter will doch nicht ernsthaft dass ich dass da trinken soll oder? << dachte ich entsetzt. „Hey, Hund, was soll ich damit?“ Der Hund facepalmte sich selbst und verdrehte die Augen. Dann schrieb er wieder mit Blut;

Trink!

Als ich zögerte, fing er an zu knurren. „Sch-, schon gut!“, antwortete ich etwas eingeschüchtert. Ich schloss die Augen, setzte die Flasche an die Lippen und trank, denn ich hatte ja nichts mehr zu verlieren.

Es schmeckte nicht so schlimm wie ich dachte. Eigentlich schmeckte es nach nichts. Als ich auf das Auge biss, verspürte ich seltsames Kribbeln und plötzlich krampfte sich mein Körper so stark zusammen, wie als würde ich an der Steckdose hängen und 220 Volt durch meinen Körper rasen. Es wurde mir schwarz vor Augen.

„Alles in Ordnung mit dir?“, hörte ich eine weit, weit entfernte Stimme sagen. Als ich die Augen öffnete sah ich den Hund über mich gebeugt. „Wow, bisher hat das noch keinen so umgehauen. Komm, steh auf.“, befahl mir der Hund. Meine Glieder schmerzten höllisch. „ Hast du gerade, hast du gerade… geredet???“, fragte ich verwirrt. „Ich denke schon.“, antwortete der Hund ruhig. „Aber wie, aber wer, aber… was bist du?“ „Müsstest du eigentlich wissen. Meine Karte hast du schließlich schon gelesen.“ „ Deine…Karte?“, fragte ich mir den höllisch schmerzenden Kopf reibend. „Wenn ich mich vorstellen dürfte: Mein Name ist dog, Smile dog, um genau zu sein. Ich bin eine Creepypasta Figur- weißt du was das ist?“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich hab nur mitbekommen das sie gewaltsam und grausam sind. Mehr nicht.“, antwortete ich. Smile dog fing an zu erklären:

„Creepypasta Wesen sind Wesen die, mehr oder weniger, mit den Menschen in Eintracht leben. Jedenfalls ist das jetzt so. Aber warum das so ist, wirst du noch lernen. Unsere Hauptaufgabe besteht allerdings darin, der Dezimierung der Spezies „homo sapiens“ oder auch „Mensch“. Hin und wieder aber, gibt es ein paar Menschen die Creepypasta Blut in sich tragen, so wie du. Wir bringen sie in unsere Welt, „Creep town“ wie wir sie nennen. Dort werden sie im töten gelehrt und sichern so unseren Fortbestand. Die Schüler heißen „Creeps“ und gehen auf die „Creep acadamy“, die Schule für Töten und Kämpfen, wie unser König so gerne sagt.“ Wie gebannt starrte ich Smile dog an. Creepypasta Figuren? Töten und Kämpfen? König? Ich verstand nur Creepypasta hier, bla bla bla, dort Creepypasta, bla bla bla. Plötzlich hörten wir Polizeisirenen. „Schnell wir müssen alle deine Spuren beseitigen!“, rief Smile dog mir zu während er das Messer, Revolver und die Flasche hineinstopfte. Als er fertig war rannte er los und ich hinterher. Ich rannte wie ich noch nie in meinem Leben gerannt war.

Wir hörten erst auf zu rennen als wir im Herz des naheliegenden Waldes waren. Erschöpft setzte ich mich auf einen Baumstamm. Keuchend fragte ich: „ Warum *röchel* hast du *keuch* den Revolver und das Messer *hust* mitgenommen?“ „Damit deine Spuren, und meine Spuren verschwunden sind. Und das Feuer sollte den Rest machen.“ „Welches Feuer?“, fragte ich. Statt zu antworten holte Smile dog eine Fernbedienung, auf der nur ein Knopf war, und drückte drauf. Aus der Ferne sah ich wie mein altes Zuhause den Polizisten um die Ohren flug. „Ich liebe Explosionen. Sie sind so, so kraftvoll und explosiv und sie fügen so viel Leid zu!“, philosovierte Smile.dog und unterstrich dies mit einer schwungvollen Hand-, Pardon, Tatzenbewegung. Ich starrte auf die Flammen und überlegte, was die Explosion verursacht hatte. „Was ist da Explodiert?“, unterbrach ich den träumenden Smile.dog. „Erinnerst du dich an meine Visitenkarte?“ „Du meinst das Photo, ja ich erinnere mich.“ „Sagen wir mal, sie ist extrem bombig geworden.“

Plötzlich schaute mich Smile dog so merkwürdig an. „Sag mal“, begann er „ es gibt eine Menge seltsamer Wesen aber, denkst du nicht vier Ohren seinen übertrieben?“ „Wieso vier?“, fragte ich überrascht und griff zu meinen Ohren. „Hier oben.“, sagte Smile dog und legte eine seiner Pfoten auf seinen Kopf wo bei mir immer noch die Scherben steckten. „Quatsch, dass sind doch nur…“, fing ich an, doch ich stockte. Statt zwei scharfen, dreieckigen Scherben fühlte ich etwas weiches, flauschiges auf meinem Kopf. „Was zum…“, fluchte ich. Smile dog griff erneut in seinen Rucksack und holte einen Knochenförmigen Spiegel heraus und gab ihn mir. Ich sah hinein und erschrak. Auf meinem Kopf befanden sich, genau dort wo die Splitter früher gesteckt hatten, zwei flauschige, ein wenig zerfetzte Ohren, die aussahen wie Katztenohren. Aber nicht nur das, ich bemerkte außerdem dass ich meine Vorherige Kleidung nicht mehr trug. Was ich jetzt anhatten waren weiße Schuhe, schwarze Hosen, ein dunkelrotes-schwarzes T-Shirt auf dem eine völlig zerfleischte, tote Maus prangte. Der größte Schock aber bestand aus zwei Dingen:

Erstens:

Normalerweise trug ich immer eine gelbe Pokémon Armbanduhr auf der ein lachendes Pikachu abgebildet war und die Zeiger waren seine beiden Arme.

Jetzt war die Uhr schwarz, und das Pikachu sah irgendwie irre aus. Eine riesiges, breites Grinsen war in seinem Gesicht, sein Mund war mit spitzen Zähnen von denen anscheinend eine rote Flüssigkeit tropfte. Seine Augen waren zu roten Punkten geworden und in seiner rechten Hand hielt es ein vor Blut triefendes Schlachterbeil, und in der linken ein Blutgetränktes Küchenmesser.

Zweitens:

Ich hatte ein neues Körperteil dazu bekommen. Nachdem ich meine neue Uhr gesehen hatte, fuhr mir ein Schock durch alle Glieder plus das neue Glied. Als ich mich fragend umsah, sah ich einen rot-braunen Schwanz der am Ende in einer weißen Spitze endete.

„Was passiert mit mir?“, fragte ich entsetzt. „Ach beruigh dich. Die Klammoten werden dich normal aussehen lassen, in unserer Gesellschaft jedenfalls.“ „Aber, der, der Schwanz u-und die Ohren!“ „Das gibt mir allerdings zu denken.“, antwortete Smile.dog und holte jetzt aus dem Rucksack ein rötliche Salbe heraus. „Äm, was hast du da alles eigentlich drin?“, fragte ich. „Frag nicht!“, war die Antwort. „Das wird kurz ziepen.“, erklärte er. Doch bevor ich etwas entgegnen konnte, hörte ich ein „Ritsch-ratsch“ und sah meine Menschenohren in Smile dogs Maul. Noch immer geschockt, schmierte er mir mit beiden Pfoten die rötliche Salbe auf die Punkte früher meine Ohren saßen. Dabei musste er sich auf die Hinterbeine stellen, was ziemlich niedlich aussah. „So, dass müsste die Blutung stoppen.“, erklärte Smile dog und wedelte mit dem Schwanz. „Ab sofort hörst du mit deinen neuen Ohren.“, teilte er mir mit und zeigte auf meine Katzenohren. „Du siehst aus wie eine richtige Katze!“, lachte er. „Fehlt nur noch dass mir Schnurrhaare wachsen!“, ulkte ich. „Ich glaube das passiert gerade.“, antwortete er und unterdrückte ein Kichern. Erschrocken griff ich mir ins Gesicht, aber ich spürte nur Haut. Inzwischen kugelte sich Smile.dog auf dem Boden herum und bellte vor Lachen: „VERARSCHT!“  „Du bist fies!“, schmollte ich. „Tja ich bin eben ein Creepypasta Monster!“, entgegnete er.

„Warum heißt du eigentlich Smile.dog?“, wollte ich wissen. „Oh, den hat mein „Besitzer“ für mich ausgesucht.“, sagte Smile dog zähneknirschend. „Dein „Besitzer“, wiederholte ich. „Ja. Mein „Besitzer“. Er heißt Jeff the Killer und hat mich vom König bekommen damit er „Verantwortung“ lernt und „Das Leben wertschätzt“ aber dass sind alles Fremdwörter für ihn. Gut, ich bin froh nicht „Mülltonne“ oder „Backpflaume“ oder so zu heißen. Wenn er es nicht schon wäre, ich würde ich als irre bezeichnen.“

Wir lachten bis wir es im Unterholz rascheln hörten. Smile.dog schnüffelte, doch entgegegen meiner Erwartung die Ohren anzulegen, die Zähne zu fletschen und zu knurren, war seine Miene entspannt. Man hörte Gefluche und Geschimpfe. Dann trat ein Junge auf die Lichtung, der mein Leben schon ziemlich auf den Kopf stellen würde. Er war ungefähr 20 Jahre alt, hatte langes, schwarzes(leicht angebranntes) strähniges Haar, trug einen, an den Rändern verkohlten Hoodie​, Jeans und Sportschuhe. Sein aber ihn prägendes Merkmal war sein Gesicht. Er hatte schneeweiße Haut und ich meine nicht besonders helle Haut, sonder so weiße Haut wie ein Blatt Papier. Ein geritztes Grinsen das vom Mund links und rechts weiterging und das ihn so aussehen ließ als würde er die ganze Zeit lächeln. Bei seinen Augen bekam ich Hunger. Nicht auf ihn um Gottes Willen, sondern weil ich ein Kettenraktions Denker bin. So sah ich zum Beispiel dass er keine Augenlieder oder Augenbrauen hatte. Da dachte ich an einen Fisch. Und dann musste ich an Sushi denken und dann merkte ich dass ich heute nichts mehr als eine Brotscheibe mit Proccuto darauf heute gegessen hatte. „Na, wen haben wir denn da?“, fragte der grinsende Junge. „Smile.dog und ein Kätzchen.“ „Was willst du, Jeff?“, fragte Smile.dog. „Nach dir suchen. Alle warten auf dich.“ Jeff schaute mich mit seinen irren Augen an. Ich wurde rot. >>Das kommt daher dass ich so was wie ihn noch nie gesehen habe. << sagte ich mir >>Ich habe Angst, nichts weiter. << „W-wer bist du?“, stotterte ich. „Wer ich bin? Du fragst ernsthaft wer ich bin? Warte sag nichts, du bist neu oder? Aber natürlich, eine neue Creep oder eher gesagt eine Creepin!“ Er ging mit seinem Gesicht ganz nah an meines heran so dass ich mich in seinen  Augen sehen konnte. Mein Herz schlug schneller und ich dachte die ganze Zeit >>Hör auf mir Angst zu machen, hör mir verdammt noch mal auf mir Angst zu machen! << obwohl man da bei einem Irren wie ihm auf eine Betonwand stieß. Noch zu allem Überfluss flüsterte er mir ganz leise ins Ohr:

„Hör mir mal zu Kleine, ich bin Jeff. Jeff the Killer!“

Ich musste mindestens so rot wie eine Tomate sein als er endlich von mir abließ und lachte: „Na kennst du mich also doch!“

Ich wurde noch röter als ich ohnehin schon war, allerdings aus Wut. Was dachte der sich eigentlich wer er war mich so dermaßen rot anlaufen zu lassen?! Also setzte ich zu Konter an: „Oh ja, ich weiß wer du bist. Du bist der Typi der einem Hund einen so Namen unpassenden Namen wie „Smile.dog“ gibt!“ Das hatte gesessen. Dem großen Jeff the Killer fiel die Kinnlade herunter. Dann holte er, statt was zu sagen, mit der rechten Hand aus. Ich schloss die Augen und ließ es über mich ergehen, denn seit der Zeit mit meinem Stiefvater hatte ich ein Kindheitstrauma und wartete dass es vorbei ging. Doch anstelle der Wange, spürte ich seine Hand auf meiner Schulter und hörte ihn lauthals lachen. „Du bist gut“, grinste er „du gefällst mir. Aber echt mal, hättest du für ihn einen besseren Namen?“

„Das stimmt“, pflichtete Smile.dog ihm bei „er ist wirklich der schlimmste Namengeber dieser Dimension!“ „Mmmm.“, überlegte ich. „Wie wäre es mit…Smiley!“ Jeff fing an zu lachen, krümmte sich und klopfte sich auf die Schenkel. Smile.dog saß, die Schnauze in die Pfoten gestützt, auf dem Boden, verdrehte die Augen und murmelte: „Ich korrigiere, du bist der zweitschlimmste Namensgeber dieser Dimension!“ Auf einmal hörten wir Polizeisirenen. „Wie kommen die denn hier her?“, fragte ich verblüfft. „Anscheinend sind sie mir gefolgt weil sie dachten, ich hätte die Explosion in der Nähe ihr verursacht obwohl ich selbst fast draufgegangen wäre.“, erklärte Jeff und griff an die Kapuze seines Hoodies, wo ein großer Brandfleck zu sehen war. „Mein armer Hoodie​. Und mein Lieblingsmesser habe ich bei der Flucht auch verloren! Wahrscheinlich ist es Opfer der Flammen geworden.“ Er seufzte und irgendwie tat mir der Psychopath leid. „Wisst ihr wer das verursacht hat?“, fragte Jeff.

Ohne Smile dogs warnenden Blick zu beachten sagte ich: „Oh, Smile dog hat mein altes Zuhause in die Luft gejagt, damit es keine Überlebens Spuren von mir gib!“ Jeff dreht sich gaaanz langsam zu Smile dog, dann explodierte er: „Du scheiß Köter hättest mich fast bei lebendigem Leibe geröstet! Grrrrrr! Das wirst du mir büßen, das sag ich dir!“ Er stürzte sich auf ihn, aber Smile dog war schneller. Er wich aus und sprang dem überraschten Jeff the Killer auf den Rücken. Bevor es aber zu einem blutigen Kampf auf Leben und Tod kam, ging ich dazwischen und sagte: „Ich dachte wir müssten irgendwohin wenn ich mich nicht irre? Könntet ihr dann aufhören euch wie kleine Babys aufzuführen?!“ Die beiden Creepypasta Wesen waren von meiner Reaktion überrascht. In genau dem Moment hörten wir, wie ein Polizist durch ein Megaphon ausrief: „ Jeff the Killer, wir wissen das sie irgendwo da drin sind. Kommen sie mit erhobenen Händen raus!“ „Wir sitzen in der Falle!“, bemerkte ich. „Auch schon gemerkt?“, spottete Jeff und sah sich um bis sein Blick an einem Stück Papier, dass an einem Baum, festgepinnt war hängen blieb. „Wie wäre es wenn…“, begann er, doch er wurde von Smile dog unterbrochen: „Nein Jeff. Wir dürfen uns nur im Notfall, wenn es nicht mehr einen anderen Weg gibt, zum Schloss porten!“ „Dürfte ich jetzt mal was sagen?“, fragte ich ein wenig genervt. „Ja, was gibt’s?“, fragte Jeff.

„Ich zähle mal auf: Wir sind spät dran zu was auch immer, die Polizei hat den Wald umzingelt, Jeff hat keine Waffe zum Kämpfen und außerdem werden sie uns für die, die Explosion verursacht haben halten!“, zählte ich auf. „Na gut, na gut.“, gab sich Smile dog geschlagen. „Nimm Jeff an der Hand und reiß den Zettel ab. Oh und wenn du das gemacht hast dann halte die Augen geschlossen und lass die Hand von Jeff nicht los. Egal was du auch ertragen musst. Augen geschlossen halten und die Hand nicht loslassen!“, erklärte mir Smile dog. Schon hörten wir wie die Polizisten in den Wald marschierten und ich bekam leichte Anfälle von Panik. Ich nahm Jeffs Hand. Sie war rau und kühl wie Leder. Das Papier allerdings fühlte sich an wie Pergament, wenn es das nicht sogar war. Auf dem Papier sah ich einen Kreis in dem zwei X gezeichnet waren. Uber der Zeichnung stand "Always Watches"(Immer beobachtend) und drunter "No Eyes"(Keine Augen).

Darunter stand noch etwas Gekritzel was ich nicht verstand. „Was steht da?“, fragte ich also. „Da steht: >Zum Porten abreißen. Nur Creepypasta Wesen erlaubt und nur im dringendsten Notfall sonst 42! < Und jetzt reiß ab!“, bellte Smile dog in Panik. In einer Sekunde die mir nur noch blieb roch ich ein letztes Mal die Luft des Waldes, wo ich immer so gerne gespielt hatte, fühlte ein letztes Mal die Erde, auf der ich seit ich 7 war (seitdem hatte ich bei meinem Stiefvater gelebt) gelaufen war und sah ein letztes Mal die Welt die mir so vertraut war und dann verließ ich diese mir so vertraute Welt.

Dann riss ich das Papier ab.

Was jetzt folgte war Finsternis.

Fortsetzung folgt…

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