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Am nächsten Morgen fuhr Tony mich in die Schule. Da ich eher schlechte Erfahrung mit Schulbussen dank Randy und seinen Schlägern gemacht habe, ließ ich mich von meiner Tante fahren. Es war ein regnerischer Tag und die Straßen waren bereits ziemlich nass weswegen meine Tony vorsichtig fuhr. Die Schule erweckte in mir ein ziemlich mulmiges Gefühl, zwar sah ich dank der Transplantationen nicht mehr so schlimm aus, dennoch war meine Haut immer noch kreideweiß. „Ich werde bestimmt ausgelacht“, sagte ich zu meiner Tante. „Na und, dann lass ihnen ihren Spaß. Die Schulzeit ist eh nur ein kleiner Teil deines Lebens und danach wird es besser, vertrau mir“, sagte Tony zu mir, worauf ich mit verfinsterter Miene ausstieg. Die Schule auf die ich geschickt wurde war eine Privatschule. Da Tony mit ihrem Comic so gut verdiente, konnte sie es sich leisten mich dort hinzuschicken. Alle dortigen Kinder waren aus wohlhabenden Schichten, obwohl es Pflicht war Uniformen zu tragen, sah man deutlich an ihren Schmuck, Uhren oder Rucksäcken, dass ich hier fehl am Platz war.


Als ich durch den Schultür ging, wusste ich bereits, dass alle mich anstarrten. Wie sollten sie auch anders. Eine Fremde in ihrer Schule mit bleicher Haut, Narben und einem eher billigen Rucksack war für die wohl so auffällig wie ein bunter Hund. Einige der Schüler zeigten auf mich, flüsterten und starrten mich skeptisch an. "Hallo", hörte ich einen älteren Mann sagen. Ich wusste bereits, dass es sich um einen Lehrer handelte. Seine Autorität sah man bereits an seinen braunen Anzug und seiner Hornbrille. „Du musst Jane Arkensaw sein“, sagte er zu mir. Ich nickte „Willkommen auf der Kane-Akademie. Ich bin Mr. Summers, dein neuer Lehrer“, sagte er zu mir und schüttelte die Hand. „Ich werde dich gleich deinen neuen Schulkameraden vorstellen“, meinte er zu mir und brachte mich zu einer mir unbekannten Klasse. Was dann folgte, war eine mehr als peinliche Befragung über mich von insgesamt 20 unbekannten Leuten. „Warum bist du so bleich? Bist du krank?“, fragte mich ein Junge neugierig „James, ich habe dir gesagt, dass wir diese Frage nicht stellen sollen“, ermahnte Mr. Summers den Jungen ernst „Schon gut, ich habe damit kein Problem“, sagte ich ruhig „Ich bin deshalb so bleich, weil man mich mit Bleichmittel übergossen und anschließend angezündet hatte“, erklärte ich. Meine Mitschüler mich starrten verwirrt an. 

„Wer mach denn so einen kranken Scheiß?“, sagte ein blondes Mädchen grinsend worauf alle anderen Schüler lachen mussten. Ich schluckte, den Namen auszusprechen war für mich sehr schwer, doch ich nahm meinen Mut zusammen. „Jeff the Killer macht so was“, plötzlich wurden alle ruhig. Jeder blickte mich fassungslos an. „Dann bist du das Mädchen das überlebt hat?“, fragte ein anderer etwas dicklicher Junge erstaunt „Tom, wir werden jetzt dieses Gespräch  beenden“, meinte der Lehrer, doch keiner hörte ihn zu. „Stimmt es wirklich, dass er seine eigene Familie abgeschlachtet und sich die Augenlider abgebrannt hat?“, fragte ein Mädchen interessiert „Lucy, dass ist jetzt nicht gerade passend“, ermahnte Mr. Summers „Das Erste stimmt, dass zweite nicht. Seine Augen sind deshalb schwarz wegen den Verbrennungen die man ihm zugezogen hatte“, mir fiel das Reden nicht besonders leicht, jeder Gedanke an ihm machte mich nur noch wütend. „Also dass reicht jetzt. Wenn noch einer es wagt über diesen Massenmörder zu reden, werde ich eine Strafarbeit für die gesamte Klasse aufgeben“, schimpfte Mr. Summers und alle stöhnten. „Jane, du setzt dich am besten da hinten hin. Deine Tante, hatte mir gesagt, dass du aufgrund deiner Hautstörung nicht zu lange in der Sonne bleiben darfst“, sagte der Lehrer und ich setzte mich leise hin. Während des Unterrichts hörte kaum jemand dem Lehrer zu, alle starrten mich an, einige befragten mich weiter leise nach Jeff. Kaum zu glauben, aber einige waren regelrechte Fans von diesen Spinner, obwohl ich ihnen mehrmals erzählt hatte, dass Jeff mich gefoltert und meine Eltern ermordet hatte, ging die Fragerei weiter. In der Mittagspause wurde es sogar noch schlimmer. Besonders die Außenseiter gingen auf mich zu und wollten wirklich alles wissen. Irgendwann wollte ich nicht mehr worauf ichaus der Kantine ging. Ich nahm mir vor dort nicht mehr zu essen und ging zu meinen Spind. Von allen Spinden war meiner am leichtesten zu erkennen, denn er war nicht mit Buttons und Sticker vollgeklebt sondern war leer und unscheinbar. Ich schlenderte dort hin und gab meine Zahlenkombination ein. Plötzlich bemerkte ich etwas: Ein fauliger und metallener Geruch kam aus meinem Spind. "Na toll", dachte ich genervt. Ich war wohl das Opfer eines Schulstreiches geworden. Ich öffnete den Spind doch was ich dort vorfand ließ meine schlimmsten Albträume wahr werden: Auf meinen Rucksack lag der abgetrennte faulige Kopf von Becky. Ihre Augen waren nur noch blutige leere Löcher, aus denen Maden hervorkrochen ebenso auch aus ihrer Nase in ihrem aufgedunsenen Mund steckte ein Stück Papier, auf dem ein mit Blut geschriebener Satz stand: "HAB DICH!!", ich blickte schockiert auf das Bild. Meine beste Freundin, die ich seit dem Kindergarten kenne, war tot und wurde als Briefkasten missbraucht. Ich musste mich übergeben und brach auf dem Boden. Plötzlich hörte ich etwas, ein boshaftes durchtriebenes Lachen erfüllte den Flur.

Ich kannte dieses Lachen, es war jenes Lachen was mich seit Monaten in meinen Alpträumen jagte, doch dieses mal konnte ich mich nicht in die wache Welt flüchten. Jeff kam hinter einer Mauer hervor, seine Kleider waren Blut getränkt, sein bleiches Gesicht konnte ich bereits von Weitem sehen, ebenso auch sein grässliches Grinsen. In seiner Hand hielt er ein blutiges Messer, wahrscheinlich hatte er gerade einen Lehrer oder den Hausmeister getötet. Instinktiv rannte ich weg, doch Jeff, der bereits in der Schule immer der beste Läufer war, war schneller. Mit einem Satz warf er mich zu Boden. Ich wollte schreien doch er hielt mir den Mund zu und drehte mich auf auf den Rücken. Nun konnte ich bei Tageslicht in sein Gesicht schauen. Es hatte so gar nichts mit dem einstigen Gesicht gemeinsam, das ich hin und wieder über den Zaun sah oder beim Einkaufen, es war das Gesicht eines Monsters."Dachtest du wirklich, du könntest einfach so verschwinden, ohne dich von mir zu verabschieden?", sagte Jeff und beugte sich über mich. Er roch fürchterlich nach Alkohol und Blut. Er packte mein Gesicht, ich erwartete, dass er mir nun die Wangen aufschneiden wird, aber es kam anders. Ohne jede Vorahnung presste Jeff seine Lippen auf meine, was folgte war ein widerlicher Zungenkuss, der nach Blut und Alkohol schmeckte; Ich versuchte mich zu wehren doch ich war ihm völlig ausgeliefert. "Wo ist denn deine Kette?", fragte er nachdem er fertig war und dabei meinen Hals befühlt hatte. "Ich habe sie weggeschmissen!", antwortete ich protzig. "Du hast WAS?!", Jeff wurde lauter, er zog das Messer hervor um es mir an den Hals zu halten. "Na los, töte mich doch endlich. Das willst du doch!", forderte ich ihn auf, ich sah deutlich, dass Jeff es will, das mörderische Funkeln in seinen Augen zeigte es mir, sein Messer drückte leicht an meinen Hals; Es würde nicht viel reichen und er könnte mir die Kehle aufschlitzen, aber es passierte etwas anders. Er ließ ab und stand auf. "Oh nein", sagte er lachend zu mir und steckte das Messer wieder in seine weißen Hoodie zurück "Ich werde dich nicht töten", sagte er, ich war verwirrt. "Was redest du ......." "Warum sollte ich dich töten....", meinte er eiskalt ".....wenn mir das quälen von dir mir mehr Spaß macht", sagte er grinsend "Dich zu töten wäre nur ein kurzer Augenblick des Glücks, dich zu quälen ist jedoch von Dauer", antwortete er lachend. Nun wurde mir alles klar, ich war nicht eines seiner sinnlosen Opfer die er abstach um sein Bedürfnis des Töten befriedigte, ich war sein persönliches Spielzeug für seine sadistischen Spielchen. Diese Tatsache brachte mich auf folgende Schlussfolge:

Er würde mich niemals töten, er würde mich nur quälen und zwar so lange er lebt. In diesem Moment spürte eine eiskalte Ruhe, eine Ruhe die mich Wut führte, aber mich dennoch klar denken ließ. Blitzschnell sprang ich auf und rannte weg; Jeff nahm dies als Wiederaufnahme unserer Jagd, doch dieses mal bin nicht ich diejenige die gejagt wird. Ich rannte in Richtung Erste-Hilfe Kasten. Mit Auslauf schlug ich das Glas ein, ich spürte deutlich das ich mich geschnitten habe, aber in diesen Moment war der Schmerz nebensächlich. Ich griff nach der dortigen Notaxt. Als Jeff hinter mir auftauchte blieb ich ruhig vor ihm stehen. Jeff wirkte zunächst verwirrt, dann lachte er : "Was willst du damit machen?", fragte er sarkastisch doch das war mir egal. "Ich werde dich töten", sagte ich kühl. Jeff blickte mich grinsend an. "Nicht wenn ich dich zuerst töte, mein kleiner Schneehase", sagte er "Nenn´ mich nie wieder so", schrie ich und schlug zu. Immer wieder schlug ich auf Jeff ein, doch er konnte immer wieder ausweichen und schlug stattdessen mich. Er warf mich immer zu Boden, selbst wenn ich mich noch so anstrengte, er schien jeden meiner Schritte zu kennen. Irgendwann griff er nach dem Halter der Axt und warf mich zu Boden. Jeff hielt die Axt in den Händen. Er lächelte mich an "Nicht schlecht, so lange hat keiner in meiner Nähe überlebt", sagte er grinsend. Ich atmete schwer  "Aber für jeden ist es irgendwann Zeit, schlafen zu gehen", sagte er als mit der Axt auf mich einschlagen wollte, worauf ich mich gerade noch auf die rechten Seite rollte. Der alte Holzboden zerschlug in tausend Teile. Jeff griff wieder nach seinem Messer. Ich griff nach dem Feuerlöscher und spritzte Jeff mit dem Schaum voll. Für einen kurzen Moment war er geblendet, dies nutzte ich aus und schlug ihn in sein Gesicht worauf er zu Boden ging. Ich nahm mir sofort sein Messer.

Da waren wir nun: Das Monster und sein Opfer. Ich trat mehrmals auf ihn ein. "Und jetzt legst du dich schlafen, du mieser Wichser", sagte ich siegreich und wollte gerade auf ihn einstechen, als plötzlich ein starker Schmerz durch das Bein jagte, ich sackte schreiend zusammen. "Regel Nummer 1, nimm immer genug Messer mit", sagte Jeff als er mir in meinen Unterschenkel ein Messer rein gestochen hatte was ihm nun wieder die Oberhand verschaffte. Der Schmerz war furchtbar, aber ich wollte nicht verlieren. Wütend stach ich Jeff an und schlug das Messer in die Hand und nagelte ihn den Boden. "Ahh, das tut weh!", sagte er. "Gut", fuhr ich ihn an um mir dann das sein zweites Messer von meinem Bein in seine freie Hand ab zu rammen. Nun war er vollkommen wehrlos. Ich lachte laut, es war allerdings kein für mich normales Lachen. "Tut weh was", schrie ich und trat ihn ins Gesicht. Der Tritt war wirksam: Ein lautes Knacken verriet mir das ich ihm die Nase oder den Kiefer gebrochen habe, jedenfalls war sein Gesicht ganz blutig. "Nicht schlecht, du kleines Miststück", sagte er zu mir und spuckte Blut. "Halts Maul!", wieder trat ich zu und schlug ihn wohl K.O. Ich sah auf mein Bein herab, Blut floss immer noch, ich nahm meinen Gürtel und versuchte mir das Bein abzubinden. Es tat wirklich höllisch weh, aber die Tatsache, dass ich Jeff besiegt hatte, ließ es leichter werden. 

Ich versuchte mich so weit wie möglich fortzubewegen, was aber kaum möglich war. Jeder Schritt tat mir weh, ich brach zusammen und versuchte mich vorwärts zu robben, was sich auch als ummöglich herausstellte, warum habe ich auch mein Handy in meinen Spind gelassen. Plötzlich hörte ich etwas. Es war die Schulhofsglocke, ich war gerettet. Die ersten Schüler kamen herein und sahen das Chaos und mich auf dem Boden. "Arkensaw", rief eine Lehrerin und kauerte sich zu mir auf den Boden, sie bemerkte das Blut an meinen Fuß "Jemand sollte dringend einen Krankenwagen holen", meinte sie "Am besten auch gleich die Polizei", sagte ich glücklich "Wieso denn das?!", fragte die Leherin mich "Ich habe Jeff the Killer geschnappt", sagte ich alle anwesenden erschraken. "Was der Typ ist hier!", schrie ein Mädchen panisch "Nur keine Sorge, ich habe ihn mit Messern an den Boden fixiert", antworte ich selbstsicher. "Wo ist der jetzt genau?", fragte mich die Leherin besorgt. "Na dahinten", alle schauten auf , doch ihre Gesichter verrieten nichts gutes. Ich drehte mich um. Jeff war verschwunden. Alle Anwesenden sahen sich panisch um.

Als die Polizei angekommen war, war Jeff schon lange weg. Ich wurde umgehend in ein Krankenhaus gefahren wo man mein Bein mit zwölf Stichen nähen musste. Im Krankenhaus bekam ich Polizeischutz und jede halbe Stunde kam eine Pflegerin und sah nach mir. Als Tony bei mir war, war sie natürlich völlig außer sich. "Wie konnte dieser Irre überhaupt in die Schule kommen?", schrie sie energisch in das Telefon hinein wo auf der anderen Seite, der Direktor hing, ich hatte noch nie Tony so in Rage erlebt, wie eine Löwin rannte sie wütend auf und ab während sie den Direktor immer wieder dabei anfuhr. Plötzlich öffnete sich die Tür. Eine Dame mittleren Alters mit schwarzen Haaren kam herein und stellte sich als Chef Komissar Paula Witmen vor. "Miss Arkensaw, ihr jetzige Lage ist schlimmer als wir es zunächst befürchtet haben", sagte die etwas mollige Frau zu mir. "Ja als ob ich dass nicht schon weiß", kam von mir abfällig herab. Durch die Schmerzmittel war ich etwas aufsässig gewesen, was sie mir aber verzieh. "Wir werden Sie und Ihre Tante am besten in ein Zeugenschutzprogramm versetzen. Sie sind einfach nicht sicher vor diesem Monster", sagte sie zu mir.  "Glauben sie dass hilft?", fragte ich sie nervös. "Wir werden sehen, dass wir sie aus den Vereinigten Staaten wegbringen. Ich denke nach Deutschland oder Kanada....."  "Sekunde Deutschland?!", fragte Tony überrascht  "Oder ein anderes Land.", sagte Kommissar Witmen etwas gereizt. "Jedenfalls weit genug von diesem Irren", sagte sie zu mir. Ich lächelte sie an. Nun bestand doch noch Hoffnung für mich ihn endlich loszuwerden. 

Zwei Wochen später....

Morgen früh war es soweit. Dann sollten ich und Tony nach Spanien gebracht werden. Ich freute mich bereits, da ich bereits Spanisch sprechen konnte. Da heute zwei Schulstunden ausgefallen waren, fuhr ich mit einem Taxi früher heim. Ich konnte es kaum abwarten endlich von hier weg zu sein, was hielt mich schon groß hier. Ich blickte auf in die Wohnung und konnte meinen Augen nicht trauen. Eine dunkle Silhouette war bei den Vorhängen. Es war eine merkwürdige Silhouette, sie hielt ein Messer. "Das war Jeff!", dachte ich panisch. Er hat mich gefunden. Ich musste mir was überlegen, mein Herz klopfte wie wild. Was, wenn er Tony in seiner Gewalt hatte? Ich wollte die Polizei rufen, doch ich hatte mein Handy in der Wohnung vergessen. Plötzlich überkam es mich wieder, diese eiskalte Ruhe. Mein Kopf sank zu Boden. Ich wollte nicht mehr das kleine hilflose weinende Mädchen sein, nicht mehr dieser kleine Schneehase, den Jeff so gerne jagte. Ich ging die Wohnung hoch, wenn ich schon sterben sollte, dann wenigstens nicht als Feigling. Ich öffnete leise die Tür und schlich mich in die Küche. Dort zog ich das größte Messer leise aus dem Messerblock, ich blickte die Klinge an, mit einem solchen Messer hat Jeff meine Familie getötet, nun soll er auch durch so ein Messer sterben. Ich ging langsam in das Wohnzimmer dort saß er nun und schaute auf ein Bild meiner Eltern, ich konnte kaum die Wut und den Hass in mir bändigen, ich wollte nur noch Jeff erstechen. 

„He Jeff“, rief ich und er drehte sich zu mir. Seine Augen zeigten Verwirrung „Jane, warum bist du nicht im Unterricht?“, fragte mich Jeff besorgt, ich lachte boshaft „Zeit schlafen zu gehen“, schrie ich und rannte auf ihn los. Jeff blickte mich mit einem panischen Gesichtsausdruck an, als ob er Angst hatte, er sollte Angst haben. Ich sprang auf ihn drauf und stach wild zu. Immer wieder und wieder stach ich auf ihn ein Blut spritzte auf die Wände, ich lachte laut. Es war ein herrliches Gefühl ihm dabei anzusehen während er weinend um Gnade flehte, versucht esich zu wehre,n doch ich war stärker, mein Hass war wie Steroide. Ich stand auf und sah meine Tat an. Sein Gesicht war völlig zerstochen, der Körper durchlöchert ich war stolz diesen Dämon getötet zu haben. „Jane!“, hörte ich plötzlich hinter mir. Ich drehte mich um. Das war unmöglich. Jeff war wieder aufgetaucht, er hielt ein Tablett in der Hand mit zwei Becher. „Stirb endlich du verdammter Bastard!“ , rief ich und schlug erneut zu. Dieses Mal versuchte Jeff sich zu wehren, indem er das Tablett als Schutz benutzte, doch ich ließ mich nicht davon ab meine Rache zu bekommen. Ich brach Jeff das Handgelenk, es knackste laut und er schrie auf dann stach ich ihm in die Brust immer wieder und wieder. Als ich sicher war, dass er tot war, ließ ich das Messer fallen. Meine Uniform war in Blut getränkt, ich keuchte schwer war aber glücklich. „So und jetzt will ich wissen wie du mir noch wehtun kannst, du mieser Drecksack“, schrie ich ihm lachend ins Gesicht. Doch etwas stimmte nicht. Ich drehte mich zu dem ersten Jeff um, doch da war er nicht. Sein Gesicht formte sich zu einem Anderem. Ich erstarrte zur Salzsäule. Vor mir lag nicht mehr Jeff, sondern meine Tante. „Tante Tony!“, schrie ich und lief zu ihr. Panisch rüttelte ich an ihren Körper „Nein, bitte sei nicht tot. Bitte wach auf“, flehte ich sie weinend an doch sie rührte sich nicht. Ich blickte nur in die glasigen großen Augen meiner Tante, die voller Furcht auf die Decke schaute. Dann sah ich zu der anderen Leiche. Es war auch nicht Jeff, sondern ein Freund meiner Tante, auch er blickte schockiert auf die Decke.

Dicke Tränen rollten mir über das Gesicht „Es tut mir so Leid, Tante Tony“, sagte ich weinend und drückte die Leiche an mich „Bitte, komm zurück bitte!“, bettelte ich sie an, doch sie würde nicht zurückkehren. Vorsichtig schloss ich ihre Augen und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. In meinen grenzenlosen Hass auf Jeff habe ich denjenigen getötet, der mir wichtig war. Ich war nicht besser als er , ich war wie er. Mein Verstand ist gebrochen, mein Geist eine Ruine. Ich war nun alleine, nur ich. Ich hatte zwei Menschen getötet und es hatte mir gefallen. Ich konnte deutlich spüren wie etwas in mir nach mehr schreit, etwas in mir wollte noch viel mehr töten. Mein Restverstand sagte mir, dass es falsch war, doch es war nur ein sterbendes Echo. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Geschockt rannte ich aus der Wohnung. Ich wollte nur weg. Ich rannte so schnell ich konnte. Ich rannte immer weiter. Irgendwann traf ich auf die ersten Menschen, die aus der Arbeit kamen, doch ich erkannte ihre Gesichter nicht. Überall sah ich nur Jeff, in jedem Mann, jede Frau oder jedem Kind sah ich meinen Peiniger und jedes mal spürte ich das Verlangen sie zu töten nur um sicher zu gehen dass es sich vielleicht doch um ihm handelt. „Mädchen alles in Ordnung?“, hörte ich jemanden hinter mir; sofort drehte ich mich um und stach diesen nieder. Es war immer dasselbe sobald die Person starb, verlor sie das Gesicht und ich erkannte die eigentliche Person, dieses Mal war es ein älterer Mann. Die Leute erschraken, einige gerieten in Panik und rannten davon. „Töte sie, jetzt macht eh keinen Unterschied“, hörte ich eine Stimme in meinen Kopf sagen „Nein, das mache ich nicht“, flüstere ich leise zu mir selbst. „ Beruhige dich“, ermahnte mich jemand, wieder stach ich zu. Dieses Mal war es ein junger Mann, ein Polizist. Ich spürte immer mehr wie mein Verstand sich verabschiedete und mein Trieb zu töten stärker wurde. Ich wollte ,dass es aufhörte, doch es wurde schlimmer die Menschen um mich herum hatten Angst vor mir, ich wollte nicht mehr. Ich sah auf mein Messer. Es könnte so leicht sein. „Warte was hast du vor?“, rief jemand zu mir als ich mir die Waffe von dem getöteten Polizisten nahm und auf meinen Kopf richtete. Ich keuchte, Schweiß tropfte von meiner Stirn und verbannt sich mit meinen Tränen. Die Leute starrten mich an. „Es tut mir Leid“, rief ich den Leuten zu und drückte ab.

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