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Ich stehe am Fenster und gucke in die tiefe Schwärze hinaus. Ein Gefühl von Erleichterung umgibt mich, während das Blut auf meinen Schuh tropft. Ihr kennt mich nicht, mein Name ist Jeremy. Seit kurzem arbeite ich in einem Büro, weil mein Studium nun abgeschlossen ist.  Eines Tages musste ich länger im Büro bleiben. Ich musste mit Ron, einem Freund und gleichzeitig Mitarbeiter, eine Präsentation machen. Um 19:00 Uhr gingen alle nach Hause, außer wir.

Mehr als müde uns zu belächeln und heimlich Schadenfreude zu haben. So, da waren wir alleine in unserem Büro. Ich hatte schon als Kind Angst gehabt, alleine in einem großen Haus zu sein und da hat das Spiel “One Late Night“ nicht gerade geholfen, aber zum Glück war Ron da. Nach einer Stunde ging er auf die Toilette. Mir gefiel es nicht, alleine dort zu sitzen, weswegen ich YouTube öffnete, um mich abzulenken. Doch ich hörte einen lauten, mit Angst erfüllten Schrei. Es kam aus der Richtung des Bades.

Für eine kurze Zeit fühlte ich, wie das Adrenalin durch meine Adern schoss. Ich ging mit stockendem Atmen in Richtung Küche. Ich nahm mir ein Messer und lief langsam zum Bad. Das Blut floss mir schon entgegen. Ich fühlte Ekel und Angst gleichzeitig. In der Kabine lag er. Ich hockte mich zu ihm und fragte mit weinerlicher Stimme: „Was ist passiert?“ Man erkannte an seiner Stimme, dass es seine letzten Worte waren. ,,Man hat mir mit einem Messer in den Bauch gestochen.“ Seine Kraft ließ nach und es ließ den Kopf sinken. Ich ging aus den Bad in Richtung Computer. Jemand hatte das Dokument umgeändert. Dort stand jetzt „Let it out.“ Was sollte das bedeuten? ''Lass es raus''... Ich musste mich verstecken. „Dort“ dachte ich „Dort kann ich mich verstecken“ Ich legte mich unter den Tisch und legte Kartons vor ihn.

Ich hörte nun Schritte. Sie kamen immer näher. Mein Herz schlug so laut, dass man es schon aus einem Meter Entfernung hören konnte. Die Schritte stoppten vor dem Tisch. Er beugte sich hinunter und zog mich hinaus. Sein Gesicht war entstellt. Es hatte Brandnarben. Ich machte mich bereit zu sterben, aber er warf mich zu Boden und sprach mit einer aggressiven, aber auch leidenden Stimme: “Renn, wenn du noch kannst.“ Ich tat dies und rannte zum Treppenhaus. Er lief hinterher. Wir waren in der Boss-Etage. Ich schlug die gläserne Tür ein, er kam langsam in die Richtung der Tür und sagte: „Dann beenden wir eben das Katz und Maus Spiel.“

Er kam mit seinem Messer und machte einen Hieb. Ich wich aus und stach ihm in die Schulter. Er fiel. Sein Schmerz verwandelte sich in Wut. Mit einem starken Schlag stach er mir ins Bein. Ich sank zu Boden. Der Schmerz bohrte sich in mich hinein. Er stand auf und rief: „Niemand besiegt Jeff.“ Als er mir in den Hals stechen wollte, stach ich ihm in den Bauch. Er ließ das Messer fallen und sank. Ich schrie: „Du stirbst, du Irrer!“ Mein schmerzvoller Gesichtsausdruck war nun ein verrückter geworden.

Nun stehe ich hier am Fenster und gucke in die schwarze Tiefe und weiß, dass ich Ron gerächt habe. Ich fahre nach Hause und gehe schlafen, mit den Gefühl, dass ich nun sicher bin. Ich weiß, was er mit „let it out“ meinte. Ich soll meine richtige Seite rauslassen. Schlaf gut...

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