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My Jeff

Irgendwo in Pennsylvania, U.S.A.

Es war schon sehr spät. Die Straße war dunkel und nur die wenigen Straßenlaternen erhellten die Nacht. Es war still...sehr still...unheimlich still. Plötzlich unterbrach ein Geräusch die Stille. Ein Geräusch aus der Dunkelheit. Es war ein Schritt. Gefolgt von noch einen. Eine Gestalt trat in das Licht der Straßenlaternen. Die Kapuze des weißen Hoodies vermummte das Gesicht der Gestalt. Aber ein paar Merkmale konnte man erkennen. Die Haut war ziemlich grau. Mitten im Gesicht der Gestalt trohnte ein sogenanntes "Glasgow Smile", also ein eingeschnittenes Lächeln. Vom Kopf der Gestalt hing langes pechschwarzes Haar. Es war ein junger Mann, vielleicht zwanzig Jahre alt. Ja, es war ein Mann! Zwar sehr feminim, aber an den Körperzügen konnte man das Geschlecht deutlich erkennen. Der Mann ging sehr hektisch, schon beinahe paranoid. Sein Blick schwankte immer wieder nach hinten. Als ob welche hinter ihn her waren. Darauf ertönte ein markerschüttender Lärm. Es waren Sirenen. Aus einen Lautsprecher ertönte eine Stimme:"Jeffrey Woods auf der Flucht! Alle verfügbaren Einheiten sofort zum letzten bekannten Aufenthaltsort!" Nach diesen Worten begann die Gestalt zu rennen. Im Schein des Blaulichtes funkelte ein Messer in der Hand des Mannes. Ein Messer voller Blut. 

Ein paar Stunden später

Jeffrey kam an den Rand der Stadt. Er blickte noch einmal nach hinten. "Da habe ich ja das ganze Kaff aufgeweckt", dachte Jeffrey. Als die Polizisten einen Schuss abfeuerten rannte Jeffrey in den Wald, der etwas weiter nördlich war. Jeffrey ging hinter den ersten Baum in Deckung. Ihn fiel ein Stein vom Herzen. "Endlich sicher...", dachte er. Er saß sich hin, lehnte sich an den Baum und schloss die Augen. Er atmete tief ein...und wieder aus. Dann...Schmerzen...höllische Schmerzen. So starke Schmerzen, das Jeffrey aus seiner Ruhe erwacht."Argh...ahhh...", stöhnte Jeffrey vor Schmerzen. Er öffnete die Augen. Jeffrey sah alles nur verschwommen. Als seine Sicht sich wieder normalisierte stand vor ihn eine Gestalt. Sie trug eine blaue Uniform, Krawatte, eine glänzende Dienstmarke und einen Revolver in der Hand. "Drecksbu...Drecksbulle!", beleidigte Jeffrey den Polizisten. Er atmete schwer. "Im Namen der Gerechtigkeit! Hände hoch!", rief der junge Polizist. "Immer...immer diese Moralapostel!", lachte Jeffrey. Sein Kichern wurde durch einen lauten Hustanfall unterbrochen. Jeffrey blickte auf sein Bein. Aus einer Schusswunde quillte Blut. "Ich will sie nicht töten, Sir. Kommen sie einfach friedlich zum Wagen!" Da flüsterte Jeffrey:"Friedlich..." Der Polizist blickte fraglich. "Was meint der?", dachte der Polizist. Plötzlich sprang Jeffrey auf. Der Polizist versuchte zu feuern, aber ehe er sich versah schlug Jeffrey die Pistole ihn aus der Hand. Jeffrey hielt den Polizisten an den Hals. Der Drecksbulle schnappte nach Luft, aber Jeffrey drückte immer fester. "Was...bist du so...ein Monster?", fragte der verzweifelte Polizist. "Ich bin Jeff the Killer!", flüsterte er den sterbenden Polizist in das Ohr. Darauf rammte er den Polizisten sein Messer in den Bauch.

Wenige Minuten später

Jeff torkelte, auf der Suche nach Hilfe, durch den Wald. Er versorgte zwar die Wunde, aber sie schmerzte immer noch. In die Stadt konnte er nicht, die suchten alle nach ihn. Deshalb hoffte er einen Jäger oder ähnliches zu finden. "Arghhh...", stöhnte Jeff. Er versuchte weiter zu laufen, aber das fiel ihn immer schwieriger. Er war ziemlich müde. Nun ja, er war die ganze Nacht lang wach. "Ich muss weiter...darf...nicht...einpennen.", sagte er vor sich hin. Es fiel ihn schwer die Augen aufzuhalten. Langsam konnte er nicht mehr. Er überlegte eine Pause einzulegen, und saß sich an einen großen Baum. Da fiel ihn ein:"Warum halte ich mich noch an mein kümmerliches Leben fest? Meine Familie ist tot, ich bin verstümmelt, werde in ganz Amerika gesucht und...und ich bin allein..." Jeff begann zu weinen. Der körperliche Schmerz war zwar groß, aber der Seelische größer. 

Ein Tag später

Jeff wachte auf. Er gähnte laut auf. "Eine Flasche Schnaps wär' jetzt gut!", sagte er erschöpft. "Jetzt geh' ich weiter!", sagte er motiviert. Aber dann bemerkte er, das er sich verlaufen hat. "Scheisse! Und was jetzt?" Er blickte um sich. Alles war voller Nebel und das einzige was man hörte war das Zwitschern der Vögel. Auf einmal erblickte Jeff einen Schatten im Nebel. Einen großen Schatten in Form eines Hauses. "Die Rettung!", dachte er. Sofort nahm er sein Messer und lief in Richtung des Hauses. Seine Wunde war schon größenteils verheilt und sein Kummer schon fast vergessen. Er kam den Gebäude immer näher. Als der Nebel langsam verging, konnte Jeff das Haus erkennen. Es war eine alte verlassene Villa. Die Fenster waren alle mit Brettern verbarrikadiert und die Wände mit Moos übersät. Die Villa sah sehr alt aus. Elegante Säulen und edle Verzierungen schmückten sie. Der Stil erinnerte an die Renaissance. Jeff, welcher sich nach Zivilation sehnte, war entäuscht. "Nur eine verlassene Villa? Ich suche 'ne Kneipe und was finde ich? Eine verdammte leere Villa! Vielleicht ist da was Tolles drin.", dachte er. Voller Neugier betrat er das Haus. Die Tür knarrte beim Öffnen. Jeff musste husten, denn es war sehr staubig. "Der Besitzer muss ziemlich viel Geld gehabt haben.", bemerkte Jeff. Überall hingen teure Bilder und andere Kunstwerke. Es führte eine große Treppe in das obere Stockwerk. Plötzlich spürte Jeff etwas...ein kalter Atem an seinen Nacken. Jeff war wie vor Angst gelähmt. Er drah sich um, und das was er da sah schockte ihn. Es war der Slenderman. "Tö...töte mich ni..nicht!", stotterte Jeff voller Angst. Er hatte große Angst. Aber irgendwie...fühlte er sich wohl. Er fand den Slenderman irgendwie schön. "Seine Kleidung, seine Statur, seine Art...einfach fabelhaft.", dachte Jeff. Aber Jeff wurde klar, das dies nicht die richtige Situation für sexuelle Gedanken war. "Was ist denn mit deinen Gesicht passiert, junger Mann?", fragte der Slenderman mit einer väterlichen Stimme. "Ich...das war ein Unfall...", stotterte Jeff. Da nahm der Slenderman Jeffs Kapuze ab und sagte:"Du musst dich nicht dafür schämen...sieht sogar sehr schön aus." Dabei streichelte er durch Jeffs Gesicht. "Wirk...wirklich?", fragte Jeff der total rot wurde, was man auf der grauen Haut deutlich sieht. All die Angst war in Jeffs Augen verschwunden, stattdessen fühlte er sich wohl. Zum ersten mal seit Jahren fühlte er sich wohl. "Du siehst sehr hungrig aus. Wollen wir was essen gehen?", fragte der Slenderman. Da antwortete Jeff, der seit ein paar Tagen nichts gegessen hat:"Jap! Natürlich."

Im Gästezimmer der Villa

Jeff saß an einen staubigen Tisch, in einem schön dekorierten Raum. Es sah ein bisschen aus wie eines dieser noblen Restaurants. Also Servietten, Kerzen und ähnliches. Nach ein paar Minuten kam der Slenderman wieder. In seiner Hand hielt er zwei Teller voller Innereien. "Hier! Das stammt von meinen besten Koch. Vergo oder so ähnlich heist der.", meinte er. Jeff blickte erwartungsvoll auf den Teller. Darauf lag ein gebratenes Fleischstück, in einem Darm gewickelt und mit Augen links und rechts davon. "Bestimmt lecker!", dachte Jeff. Er nahm dann die Gabel, die aus Knochen besteht, und aß die Augen. "Ich mag die Augen nicht. Willst du meine haben?", fragte der Slenderman. "Oh, danke", sagte Jeff und stach sich schnell die zwei Augen von Slendermans Teller. "Wie heißt du eigentlich?", fragte Slenderman neugierig. Da schluckte Jeff die Augen runter und sagte:"Jeffrey...Jeffrey Woods. Aber meine Freunde nennen mich Jeff." Er wickelte den Darm, wie Spaghetti, um seine Gabel und steckte sich ihn in den Mund. "Aber...ich habe keine Freunde.", sagte er leise. Schon bald tropfte eine kleine Träne auf Jeffs Teller. Da rückte Slenderman mit seinen Hocker etwas näher an Jeff. "Hör' mal zu, Jeff. Jetzt hast du einen." Jeff errötete. "Willst du noch ein bisschen Alkohol?", fragte Slenderman. "Oh, ja. Ein Schnaps wäre jetzt gut!"

Nach dem Essen

Jeff ging mit Slenderman durch die sogenannte Slendermansion, also die Villa. Slenderman erzählte Jeff vieles, zum Beispiel wie er seine Opfer tötet und so. Da stellte Slenderman Jeff eine Frage:"Und wie steht es mit 'ner Beziehung? Eine Freundin? Wäre ein Wunder wenn nicht, bei deiner Schönheit." Da antwortete Jeff:"Nein...aber ich kenne einen." Jeff wurde wieder rot. Slenderman fragte glücklich:"Steht er zufällig neben dir?" Jeff ging etwas näher an Slenderman. Er nahm seine Hand. Beide wurden richtig rot. Slenderman legte seine überlangen Arme um Jeffs Hals. "Ja!", rief Jeff. Sie schmissen sich auf den Waldboden und begannen zu küssen. Sie küssten immer leidenschaftlicher und erotischer. 

Ein paar Minuten später

Nach ihren sexuellen Spielchen zogen sie sich wieder an. "Ich liebe dich, Slendy!", sagte Jeff. "Ich liebe dich auch!", sagte Slenderman. Darauf gingen sie händchenhaltend zur Slendermansion. 

Ende

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