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Im Wald war es stockdunkel, doch sie störte das nicht großartig. Auf den ersten Blick sah sie eigentlich wie ein ganz normaler Mensch aus. Sie hatte langes blondes Haar und eine rosige Haut. Im Haar trug sie eine schwarze Rose. Sie war allgemein komplett in Schwarz gekleidet. Eine dünne, schwarze ärmellose Bluse zierte ihren zierlichen Torso und um den Hals trug sie ein langes Amulett mit einem Pentagramm am Ende. Ihre Hände steckten von den Fingerknöcheln bis zu den Handgelenken in schwarzen Netzhandschuhen. Um ihre Hüften saß eine enge schwarze Hotpants und ihre Beine waren von den Oberschenkeln bis hinunter zu den Zehenspitzen in eine schwarze Feinstrumpfhose mit Rosenmuster gehüllt. An den Füßen trug sie schwarze lederne Stiefeletten mit Absätzen von zehn Zentimetern. Ihr ganzer Stolz war ihre Machete aus Edelstahl mit schwarzem Ledergriff die sie stets am Gürtel trug. Aber die Machete war nicht das, was sie von einem normalen Menschen unterschied.

Es waren ihre Augen. Sie hatte blutrote bedrohliche Augen, sie war nämlich ein Dämon. Aber das war sie nicht immer. Vor etwa einem Jahr wurde sie von einem Dämon in die Schulter gebissen und überlebte diesen Angriff. Durch den Biss wurden einige der Kräfte des Dämons auf sie übertragen und nun war sie selbst einer. Ihr Name war Jennalynn. Ihre Kraft war größer als die eines Elefanten oder eines Blauwals. Sie war so schnell, dass sie über Wasser rennen konnte, und in zwanzig Sekunden von Amerika bis nach Japan und wieder zurück laufen konnte. Jennalynn hatte einen IQ von 180 und konnte sogar das Kontrollsystem des SCP-Hauptquartiers hacken. Genau das hat sie vor wenigen Wochen auch getan. Die SCP hatte es tatsächlich geschafft den Slenderman gefangen zu nehmen (natürlich nur mit vielen Todesopfern) und Jennalynn hatte daraufhin das System seiner Zelle gehackt um ihn zu befreien. Natürlich tat sie das nicht ohne eigene Absichten. Sie wollte sich ihm anschließen, da auch sie seit geraumer Zeit im Visier der SCP war, und somit mit dem Slenderman gemeinsam dafür sorgen, dass sie sich endlich aus ihren Angelegenheiten heraushielten. Jennalynn hatte schon tausende ihrer Soldaten abgeschlachtet und verspeist, doch sie ließen sich einfach nicht abschrecken.

Auf dem Weg durch den Wald fühlte sie sich beobachtet, ließ sich jedoch nicht von ihrem eigentlichen Ziel abbringen. Plötzlich hörte sie hinter sich ein Rascheln sie drehte sich um. Nichts. Sie musste schmunzeln. Das kommt mir doch so seltsam vertraut vor. Ja, da werden Erinnerungen wach., dachte sie und ging weiter. Schon wieder. Jennalynn wusste jetzt ganz genau: Da war jemand hinter ihr! Sie zog ihre Machete aus der Scheide und beobachtete alles aufmerksam. Etwas krabbelte durch das Gebüsch auf sie zu. Wie sie das Ding, das auf sie zu kam, sehen konnte musste sie grinsen. "Hey! Hey! Hey! Wen haben wir denn da", lachte sie höhnisch als der Rake aus dem Gebüsch auf sie zu kam. "Was willst du hier, Jennalynn", sagte er während er die Zähne fletschte. Ihr Grinsen wurde immer breiter und sie konnte sich ein Kichern nicht verkneifen.

Sie wirkte manchmal sehr arrogant, doch in Wahrheit hatte sie großen Respekt vor dem Rake so wie vor allen anderen auch. Sie stemmte die Hand in die Hüfte und sagte:" Nichts von dir, keine Sorge! Ich bin auf dem Weg zum Slenderman." Mit diesen Worten drehte sie sich um und wollte gehen, doch der Rake stellte sich vor sie um sie aufzuhalten. "Du wirst es nicht zu ihm schaffen", sagte er in einem bedrohlichen Ton, während im der Speichel aus dem Maul lief. Jennalynn zog erneut ihre Machete und machte sich bereit sich zu verteidigen. Der Rake sprang sie an um sie anzugreifen. Jennalynn schlitzte ihm mit der Machete die Brust auf, als er sich noch im Sprung befand. Mit schmerzhaftem Stöhnen fiel der Rake zu Boden. Sie ließ die Machete wieder in die Scheide gleiten und ging am Rake vorbei. " Keine Sorge, durch deine Selbstheilungskräfte wird sich die Wunde bald wieder schließen und der Schmerz lässt auch gleich nach. Aber jetzt weißt du ja, dass man sich mir besser nicht in den Weg stellt", sagte sie und verschwand im dunklen Dickicht des Waldes.

Der Boden war mit Dornen übersät die ihr die Knöchel zerkratzten, dass störte sie nicht sonderlich da ihre Wunden sich immer augenblicklich wieder schlossen. Endlich war sie da. Jennalynn stand direkt vor der alten zerfallenen Hütte des Slenderman. Sie bewegte sich langsam darauf zu. Plötzlich tauchte der Slenderman direkt vor ihr auf und Jennalynn erschrak so heftig, dass sie rückwärts hinfiel. Der Slenderman konnte sich ein lautes Lachen nicht verkneifen und lachte das Dämonenmädchen aus. Sie war ziemlich erbost über das Verhalten des Slenderman und klopfte sich den Dreck von den Oberschenkeln. Sie sah ihn zornig an:" Haha, sehr witzig!" Der Slenderman drehte sich um und ging in die Richtung der alten Hütte. Auf halben Wege drehte er sich noch einmal zu Jennalynn um und winkte sie zu sich, dass sie ihm in die Hütte folgen sollte. Ohne zu zögern folgte sie ihm.

Die Hütte war selbst von innen zerfallen. Spinnweben hingen von der Decke herunter und es zog mächtig da das Glas aus den Fenstern herausgebrochen war. "Setz dich", sagte er und wies auf einen Stuhl an einem kleinen modrigen Tisch. Sie setzte sich hin und er setzte sich ihr gegenüber. Er stemmte die Ellenbogen auf den Tisch und legte den Kopf auf die Hände: " Du bist doch das Mädchen das mich befreit hat, oder? Danke nochmal dafür. Wie war noch gleich dein Name?" Jennalynn war ziemlich sauer, dass er sich ihren Namen nicht gemerkt hatte, obwohl sie zurzeit überall in den Nachrichten war und auch die SCP schon mehr Informationen über sie besaß als ihr lieb sein konnte.

"Ich heiße Jennalynn", sagte sie. Slenderman stand auf und ging zum Fenster:" Ach ja, richtig. Deine Kräfte sind beeindruckend, Jennalynn. Ich habe bisher noch niemanden gesehen der eine solche Kraft aufbringen kann wie du." Er drehte sich um. "Und was genau willst du jetzt von mir, Jennalynn?" Jennalynn stand auf und ging auf den Slenderman zu: "Ich brauche deine Hilfe um endlich meine Ruhe vor der SCP zu bekommen. Ich habe schon so viele von ihnen getötet und doch lassen sie mich immer noch nicht in Frieden. Gemeinsam könnten wir es schaffen sie so einzuschüchtern, dass sie jeden einzelnen von uns endlich in Ruhe lassen." Der Slenderman drehte sich wieder zum Fenster und lachte leise. Jennalynn wunderte sich was an ihrer Bitte so witzig sein mochte. Als hätte er ihre Gedanken gelesen, antwortete er ihr sogleich auf ihre Frage: "Sie lassen mich mittlerweile in Frieden, weil sie begriffen haben, dass ich ihnen nichts mehr geben kann was für sie von großartiger Bedeutung ist.

Dich hingegen werden sie nicht so schnell gehen lassen, weil du das bisher unmögliche erreicht hast. Du hast dich von einem Menschen in einen Dämon verwandelt das hat bisher noch niemand geschafft." Sie stemmte die Hand in die Hüfte: "Ich habe das aber nicht von alleine geschafft, falls du dich erinnerst. Ich bin nämlich von einem Dämon gebissen worden und dabei wurden einige seiner Kräfte auf mich übertragen." Er drehte sich ein weiteres Mal um und sprach zu ihr:" Ja, stimmt genau. Aber hat vor dir schon einmal jemand den Biss eines gefährlichen Dämons überlebt?" Danach sagte Jennalynn nichts mehr. Slenderman legte seine Hand auf ihre Schulter mit der Bisswunde:" Hör zu, ich kann dir nicht helfen vor der SCP zu flüchten, aber ich kann dennoch deine Macht gut gebrauchen." Sie sah zu verwundert zu dir hoch:" Wie?" Er ging quer durch den Raum, dann sagte er:" Werde einer meine Vertreter und gemeinsam mit anderen CP's könnten wir es vielleicht doch schaffen die SCP zu besiegen. Aber vorher musst du mir zeigen wie stark du wirklich bist und das kannst du mir auch gern an einigen Soldaten der SCP demonstrieren. Was meinst du?" Jennalynn legte ein breites Grinsen auf und nickte.

Die Soldaten des Südpostens der SCP hatte sich am Rande der Stadt niedergelegt und behielt alles wachsam im Auge. Jennalynn und der Slenderman traten hinter einem verlassenen Gebäude hervor. Sie sahen sich noch kurz um dann nickten sie sich zu und dann ging es auch schon los.

Jennalynn trat hervor und stellte sich direkt vor die Soldaten. Diese zückten sofort die Gewehre. "Wer bist du? Los raus mit der Sprache!", schrie einer der Soldaten. Jennalynn lachte höhnisch:" Ich bin Jennalynn! Das wars für euch, meine Süßen." Die SCP eröffnete das Feuer und schossen allesamt auf die Blondine. Alles qualmte durch die Schüsse und für einen kurzen Moment verschwand die Sicht. Als sie wieder etwas sehen konnten trauten sie ihren Augen nicht. Jennalynn stand immer noch an ihrem Platz. Sie hatte sich nicht vom Fleck bewegt und hat nicht einmal einen Kratzer abbekommen. Das einzige was sich ein ihrer Position verändert hatte war ihre Haltung. Sie hatte beide Arme ausgestreckt und die Hände zu Fäusten geballt.

Die Soldaten ließen Entsetzensschreie los als Jennalynn die Fäuste öffnete und alle abgefeuerten Gewehrkugeln aus ihren Händen fielen. Sie hatte jede einzelne Kugel aufgefangen. Plötzlich riss sie ihre Machete aus der Scheide und stürzte sich auf die Soldaten. Sie enthauptete sogleich fünf Soldaten nacheinander und teilte kurz darauf drei andere in zwei Hälften. Einigen riss sie die Herzen raus und verspeiste sie. Nach einer Minute waren von den anfangs fünfundsiebzig Soldaten nur noch Zehn übrig. Von neun von ihnen trennte sie den Torso vom Unterleib ab und ließ sie jämmerlich verbluten. Den Soldaten mit der größten Klappe hob sie sich bis ganz zum Schluss auf. "Du dreckige Hure, was hast du getan?", schrie er. Sie lachte herzlich über die furchtbare Angst in seinen Augen. Sie lief auf den Soldaten zu und riss ihn zu Boden. Als er auf dem Boden lag setzte sie sich auf seine Brust und grinste ihn wahnsinnig an. "Was mache ich jetzt nur mit dir, mein Schnuckel?", begann sie.

"Halt die Schnauze und geh runter von mir!" Sie reagierte gereizt auf sein Geschreie:" Mir gefällt dein Ton nicht! Am besten du bist einfach still!" Sie packte seine Zunge und riss sie aus seinem Mund. Er schrie wie am Spieß und gurgelte, da ihm das Blut und den Hals lief. "Siehst du? Schon viel besser.", höhnte sie. "Weißt du, ich habe ziemlich großen Hunger aber leider auch nicht soviel Zeit. Deshalb werde ich mich mit deinem Herzen zufrieden geben. Und eins vergiss niemals: Du kannst mir nicht entkommen!", er jammerte und die Tränen liefen ihm die Wangen herunter. Jennalynn bohrte ihre Hand in seine Brust und riss ihm das Herz heraus, danach wurde alles um ihn herum schwarz.

Jennalynn stand auf und Slenderman kam hinter ihr zum Vorschein. Sie drehte sich um. Slenderman klatschte in die Hände:" Bravo Jennalynn, jetzt bin ich überzeugt. Du hast von nun an meinen vollsten Respekt."

Jennalynn grinste beherzt und biss in das Herz des Soldaten.

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