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Ich wache auf. Irgendetwas ist über mir und es macht genug Lärm, um mich aufzuwecken. „Go to sleep!“, sagt dieses Ding über mir. Ich glaube es ist ein Mensch. Aber warum weckt es mich auf, nur um mir zu sagen, dass ich schlafen soll? Und was viel wichtiger ist, warum spricht er Englisch und kein Deutsch? Er hat irgendetwas in der Hand, ich glaube es ist ein Mess-

Oh, es steckt in meinem Bauch. Ich starre diesen Menschen immer noch an. Ich wünschte, ich hätte meine Maske und meine Waffe, aber die liegen in meiner Tasche und die liegt auf dem Bett. Ich musste ja auch unbedingt auf der Couch einschlafen.

Es ist wohl besser, wenn ich mich tot stelle, bis der Typ (ja, ich glaube es ist ein Junge) von mir weg geht. Oder bleibt er hier? Nein, er zieht sein Messer raus und geht. Meine Wunde blutet ziemlich. Wenn ich Schmerzen spüren könnte, würde ich wohl von ihnen ohnmächtig werden. Aber ich spüre keine Schmerzen. Ich spüre keine Gefühle. Alles was ich spüre ist Hunger. Mein Name ist Kira und ja, ich bin ein Mädchen. Viele kennen mich aber ohnehin besser unter den Namen Vergo.

Der Typ scheint gegangen zu sein. Ich höre zumindest nichts mehr außer dem Geschnarche von meinem Cousin, dem Kameramann. Wenn der schläft, weckt ihn nichts mehr auf. Auch kein Killer.

Ich versorge meine Wunde. Manche denken ich wäre Masochist, aber das stimmt nicht immer. Ich genieße es nicht immer, Schmerzen zu haben (betont auf nicht immer). Mir sind Schmerzen schlicht und einfach egal. Ich gehe hoch in mein Zimmer und ziehe den Anzug und die Maske an. Zuletzt nehme ich noch meine Waffe mit. Ich benutze sie nicht oft. Ich töte meine Opfer meist durch die eigene Hand. Aber auch wenn ich den Herrn nicht klar erkennen konnte, sah er nicht sehr appetitlich aus.

Zu meiner Waffe: Ich habe sie selbst entwickelt. Sie geht nach dem Vorbild aus einer Anime- Serie namens Gantz aus. Ich glaube man nannte sie X-Gun oder so ähnlich. Sie ist klein und handlich. Außerdem arbeitet sie mit Schallwellen. Man muss nur das Ziel erfassen, schießen und drei Sekunden später (solange brauchen die Schallwellen bis zu ihrer Wirkung) explodiert das Ziel. Mag es nun der Arm oder Kopf eines Menschen sein oder auch eine Wand. Alles explodiert. Aber nun genug mit den technischen Details. Ich sollte dem Herrn hinterher gehen, der mich angegriffen hat. Vielleicht führt er mich zu einem Mitternachtssnack.

000000000X-Gun

Vergos Waffe

Ich muss gerade daran denken, was mir meine Freundin heute erzählt hat. Sie hat sich beschwert, wie schwer es ist, heutzutage einen Freund zu bekommen. Manchmal muss ich über ihre Naivität schmunzeln. Aber mir gefällt es normal zu sein, das lenkt vom Hunger ab. Einmal in der Woche ein Hirn oder einen Arm, mehr verlange ich gar nicht. Die Leute haben nicht die geringste Ahnung, wie schlimm es ist hungrig zu sein und nichts außer Menschenfleisch diesen Hunger stillen kann. Ich kann dir nur sagen, es ist der Horror!

Der Junge, er wirkt ca. in meinem Alter also 14-15 Jahre, steigt wieder in ein Fenster ein. Ich folge ihm natürlich. Aber leise. Mein Onkel Ryuk hat mir immer beigebracht ruhig zu sein, wenn ich jemanden beschatte. Eine hilfreiche Zwischeninformation wäre, dass viele unserer Familienmitglieder unter Kannibalismus leiden, wobei wir aber niemals andere Familienmitglieder essen würden. Aber ich schweife ab.

Der Junge steht vor seinem Opfer und ich setze mich leise auf den Sessel hinter ihm und schaue zu. Er hat ein eingeritztes Lächeln und seine Augenlieder sind wohl abgebrannt. Er wartet darauf, dass sein Opfer aufwacht. Aber wieso?

Als es schließlich so weit ist, sagt der Herr wieder „Got to sleep.“ Und er ersticht sein Opfer.

„Warum machst du es so?“, frage ich.

Der Typ wirbelt um sich herum bevor er mich entdeckt. Dann starrt er mich an.

„Oh, Entschuldigung. Ich wollte dich nicht bei deiner Arbeit stören, also habe ich gewartet.“

Er starrt mich nur weiter an.

„Kannst du deutsch sprechen?“, versuchte ich vorsichtig. Vielleicht verstand er meine Stimme durch den Stimmverzerrer in der Maske auch nicht. „Ich kann dich sehr gut verstehen.“, gab der Herr von sich. Ich lächelte.

„Schön, mein Name ist Vergo und wie heißt du?“ „Ich bin Jeff, Jeff the Killer“, begann der Junge, „Und ich werde dich töten.“ Ich legte den Kopf schief. „Und wieso, wenn ich fragen darf?“ „Darfst du nicht.“ Ich zuckte mit den Schultern.

„Denkst du, ich gehe zur Polizei? Ich bitte dich, die werden sich eine Kekspackung freuen, mich zu schnappen.“ Er schaut mich verwirrt an. Kannte er mich etwa nicht? Was für eine nette Abwechslung. Ich höre ein Gepolter. Instinktiv ziehe ich meine Waffe und schieße auf die Tür, als sie auf geht. Ein Mann mit Baseballschläger steht im Zimmer und sieht uns beide mit dem toten Jungen nebendran im Bett. Wenn diese Umstände nicht wären (unter anderem, dass ich keine Freude empfinden kann), hätte ich losgelacht. Aber so begann nur Jeff lauthals zu kichern.

Der Mann sprach seine letzten Worte, denn ich habe auf seinen Kopf gezielt. „Was“ (3) „zum“ (2) „Teufel?“ (1). Sein Kopf explodierte. Jeff begann noch lauter zu lachen und ich schaute fasziniert dabei zu. Wer hätte gedacht, dass es Leute gibt, die genauso krank sind wie ich? Oder noch kränker? Jeff wendet sich zu mir.

„Ich werde dich nicht töten. Du bist schon okay.“ Und damit ging er. Auch ich beschloss mich noch einmal zu Hause hinzulegen. Ich konnte letzte Nacht seelenruhig schlafen, das heißt wohl, dass er mein Gebiet in Ruhe lässt. Hoffentlich, in meinem normalen Leben kann ich gut auf solche Leute verzichten. Na ja, meine Freundin kommt zu mir und ich sollte vorher das Hirn des Jungens, den Jeff getötet hat, fertig essen, also entschuldigt bitte mein abruptes Ende.

Bye then!

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