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Mein Leben ist eigentlich immer normal gewesen. Eigentlich. Bis zum 15.April 2014. Ich werde euch erzählen, was passiert ist. Glaubt mir oder glaubt mir nicht...


Es war schon spät, und ich kam grade nach Hause. Meine Eltern waren mal wieder nicht zu Hause. Ich stellte die Schuhe in der Garderobe ab und ging mit meiner Mappe die Treppe zu meinem Zimmer nach oben. Alles war wie immer, nichts war anders als sonst. Ich war nur noch ein paar Schritte von meinem Zimmer entfernt und bemerkte immer noch nichts Ungewöhnliches. Im Zimmer angekommen war auch alles wie sonst. Der Kater lag auf dem Teppich, der Schreibtisch war unaufgeräumt, Jeff the Killer saß auf meinem Bett... Moment- JEFF THE KILLER SAß AUF MEINEM BETT??? Okay, das war jetzt leicht creepy. Ich meine, stellt euch vor, ihr kommt in euer Zimmer und Jeff the Killer (mitsamt Messer) sitzt auf eurem Bett!

Ich ließ die Mappe auf den Boden fallen. »Jeff the Killer??? Was machst du in meinem Zimmer?!«, fragte ich.

(Ja, ich hab ihn erst mal gefragt, was er in meinem Zimmer macht. Ich bin NICHT schreiend weggerannt. War wohl die Überraschung...)

»Hi!«, sagte Jeff. Jetzt war ich ein wenig überfordert mit der Situation. »„Hi“? Jeff, du bist... Tut mir leid, aber du bist ein gestörter Massenmörder, sitzt mit einem Messer, an dem getrocknetes Blut klebt, auf meinem Bett und alles, was du zu sagen hast ist „Hi“? Also, das mit dem gestörten Massenmörder war nicht so gemeint, aber...« »Ist schon gut«, sagte Jeff. »Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, schließlich sitze ich hier in deinem Zimmer, ohne gefragt zu haben. Du musst dich ganz schön erschreckt haben, was?«

»Kannst du laut sagen. Was machst du eigentlich hier?«

»Tja, also, alleine Leute umzubringen ist nach einer Zeit ein wenig langweilig, und ich dachte... Na ja, ich wohn ja hier in der Nähe, musste aus London raus, hab Deutsch gelernt um nicht aufzufallen...«

»Nicht auffallen? Jeff, ich weiß nicht, ob dus mitgekriegt hast, aber du hast dir ein Lächeln ins Gesicht geschnitten und die Augenlider ausgebrannt. Unauffällig würde ich das nicht nennen. Sieht aber cool aus.«

»...ja, ok, nicht soooo unauffällig, aber was ich eigentlich sagen wollte, ich dachte mir, vielleicht willst du... Ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll, aber... Willst du mit mir Leute verschönern?« Das war mal ne coole Formulierung für „Leuten ein Grinsen ins Gesicht schneiden und dann ihr Haus anzünden“. Jeff setzte sein bestes Bitte-Bitte-Grinsen auf. Es sah irgendwie gruselig aus.

»Na Klar! Ich meine, das ist das Coolste, was man machen kann. «
»Schön. Find ich gut!«, meinte Jeff. »Also, hast du ein Messer? Dann können wir gleich losgehen!«

Natürlich hatte ich ein Messer. Ein richtig tolles, extrascharfes. Sogar mehrere. Also gingen wir los, und es hat richtig Spaß gemacht.

Und jetzt entschuldigt mich, Jeff klopft am Fenster.

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