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Es ist mitten in der Nacht. Ich rannte. Einfach nur weg, von diesen Psycho. Ich weis, er findet alles und jeden, aber ein Versuch ist es wert. Die Hand an meine verletzte Schulter gepresst, rannte ich in ein verlassenes altes Haus. Ich schaute nach hinten ob er mir noch auf den Fersen ist, aber er war weg. „Komisch, gerade war er doch noch hier. Naja auch egal, schnell verstecken.“ Sagte ich mir. Ich ging in eines der vielen Zimmer des oberen Stockwerkes. Es war ziemlich ruhig. In eine Ecke verkrochen fing ich an zu weinen wegen diesen Schmerzen in meiner Schulter. Ich dachte zurück:

Er war so schnell. Und sein Grinsen, es war so unheimlich. Es sah so aus als ob er sich das Lächeln ins Gesicht geritzt hatte. Seine Augen, sie hatten keine Augenlieder mehr und waren schwarz umrandet. Er starte mich nur an, doch dann rannte er auf mich zu, nahm mein Herz ins Visier und wollte zustechen, aber ich rollte mich zur Seite. Deswegen hat er meine Schulter getroffen. Ich wollte schreien, aber er hielt mir meinen Mund zu, beugte sich über mich und sprach wie es nur ein Psycho kann: „Geh schlafen!!“ Ich rollte mich hin und her und gab ihm ein Schlag ins Gesicht, doch er ließ mich nicht los. Dann trat ich ihn in seinen Schritt. Er heulte auf. Das war mein Moment abzuhauen. Ich rannte zu meinen Eltern, aber er hat sie schon umgebracht. Dieser Anblick…

Ich wurde aus meinen Gedanken geholt. Mit dem Gesicht voller Tränen saß ich dort und vor mir ein kleiner Junge, mit Blut bespritzt. Er sprach mit zitternder Stimme: „H…hilf… mir!“ Und klappte zusammen. Der Junge war tot. Ich hörte ein leises psychopathisches Lachen und dazu rief die Stimme: „Komm raus… komm raus… wo immer du bist. Ich werde dich suchen. Ich werde dich finden. Ich werde dich leiden lassen. Ich werde dich töten. Und dann laut lachen.“ Ich hatte Angst. In einer anderen Ecke sah ich etwas funkeln. Ein, zwar kleines, aber hilfreiches Messer. Ich nahm es und stellte mich neben den Türrahmen. Ich schloss meine Augen und horchte nach den Schritten. Er schlich, aber ich hörte ihn dennoch, dank meinen guten Ohren. Immer näher…immer näher… sein Atmen wurde auch immer lauter. Dann stand er genau vor der Tür. Ich war nervös.

Er trat ins Zimmer ein und ich machte mich klein. Er war sowieso einen Kopf größer als ich. Er roch nach Blut und ziemlich vermodert. Ich musste mich fast übergeben und schluckte. Er sah sich um, von links nach rechts, von rechts nach links. Aber zu dumm um genau neben sich zu schauen. Ich fühlte mich mit diesem kleinen Messer nicht besonders sicher. Sein Messer war fast dreimal so groß wie dieser Mist. Er ging wieder raus und den Gang entlang. Er rief wieder: „Komm… lass uns Verstecken spielen. Ich suche und du versteckst dich. Ich zähle bis 30, dann komme ich und bring dich zum Schlafen.“  Er stellte sich an die Wand. Die Augen verdeckt und zählte: „ 1…2…3…“ Ich ging langsam aus dem Zimmer raus und schlich in Richtung Haustür. An der Treppe angelangt hatte ich nur noch 10 Sekunden Zeit und rannte. Wieder die Hand an die Schulter gepresst. Dann hörte ich es noch rufen: „ICH KOMME…GEH DOCH SCHON MAL SCHLAFEN!!!“ Und wieder ein irres Lachen. Ich kletterte einen Baum nach oben. Es war schwer, wegen meiner Verletzung. Ich wusste gar nicht wie dieser Typ überhaupt hieß. Als ob er meine Gedanken gelesen hätte kam er angerannt und sprach: „Hey du…nur um ein kleinwenig nett zu sein… ich heiße the Killer… Jeff the Killer. Und du?“

Ich sagte nichts, war ja auch nicht lebensmüde. „Dann eben nicht!“ zischte Jeff.  Er suchte nach mir. Hinter Bäumen, hinter Steinen etc. „Wenn ich jemanden im Wald suchen würde, dann suche ich als erstes IN den Baumkronen. Naja, der ist ja sowieso nicht der Hellste.“ Dachte ich mir. Ich war nun auf mich allein gestellt. Keine Eltern mehr. Die haben mir sowieso NIE irgendwas geglaubt. „Wenn ich so nachdenke könnte Jeff mich ruhig töten.“ Murmelte ich. Obwohl ich es ziemlich leise sagte, hörte es Jeff trotzdem. Er sprang auf, sah mich aber immer noch nicht. Ich sprang von dem Baum ab und stellte mich seitlich zu Jeff hin. Meinen Kopf nach unten hängend, drehte ich mich und ging auf ihn zu. Er konnte auch nur dumm aus der Wäsche gucken. „Na… willst du jetzt schlafen gehen?“ lachte er. Ich kam immer weiter auf ihn zu, bis ich nur noch wenige Zentimeter von ihm entfernt war und sprach: „Na los, töte mich… ich habe keine Angst mehr... ich will das du mich tötest. Ich hab sowieso keinen Grund mehr zu leben!“

Jeff sah mich nur an mit seinem kranken Lächeln. „Wieso das denn?“ fragte er Letzt endlich. „Meine Eltern sind…ich meine waren die reinste Katastrophe. Sie haben mir nie geglaubt und hassten mich anscheinend auch noch. In der Schule hatte ich auch nur Probleme…wurde gemoppt und halb verprügelt. Deswegen hab ich auch eine Narbe am Oberschenkel. Ich wollte nicht mehr leben deswegen habe ich mich einmal geritzt und schon Selbstmord begangen…versucht.“ Jeff hörte mir genau zu. Ich setzte mich auf einen Stein und er hat sich genau neben mich gesetzt. Jeff sah aus als ob er mich verstehen würde. So langsam war ich wütend auf alles und jeden. Jeff stand wieder auf und sprach: „Naja egal… mach dich schon mal bereit schlafen zu gehen.“ Sein Grinsen wurde immer breiter. Meine Augen weiteten sich. Ich dachte er würde mich verstehen und mich am leben lassen, aber man kann sich so schnell täuschen. Ich stand auch auf. Jeff´s Augen wurden auch immer größer, aber warum nur? Hatte er Angst vor mir? Er schaute an mir vorbei.

Ich drehte mich langsam um und erblickte eine große schlanke Gestalt in einen feinen Anzug mit roter Krawatte. Schock lief mir über den Rücken. Diese Gestalt war auch komplett weiß und hatte kein Gesicht. Jeff ging ein paar Schritte vor und schrie: „HEY ALTER FREUND…LANG NICHT MEHR GESEHEN!! WENN DU DIE KLEINE HABEN WILLST, KANNSTE KNICKEN…DAS GÖR GEHÖRT MIR!“ Sein Blick wurde finsterer. Die Gestalt sprach obwohl sie keinen Mund hatte: „Ich will nur dich Jeff!“ ich ging zur Seite. Beide schauten mich an, dann wieder zu den jeweils anderen. Jeff hielt das Messer genau vor sich und rannte los. Er wollte zustechen, aber die Gestalt teleportierte sich zur Seite. Ich erschrak und wunderte mich zugleich. Dies ging eine halbe Stunde so weiter. Ich hatte mich in zwischen auf einen Stein gesetzt und langweilte mich. Jeff sah sehr erschöpft aus, doch diese Gestalt war noch top fit. Dieses Ding erinnerte mich an Slenderman. Ich habe mal eine Creepypasta gelesen und dort wurde er genau so beschrieben wie er vor mir steht. „Du bist Slenderman, nicht wahr?“ fragte ich. Er drehte sich um und nickte kurz, dann teleportierte er sich wieder zur Seite, weil Jeff gerade wieder zustechen wollte. Er fiel auf den Boden, weil er zu erschöpft war. „Du bist ziemlich schnell…niemand hat es bis jetzt geschafft mich so fertig zu machen, dassich schon aufs Maul fliege.“ schnaufte Jeff. Ich stand auf und fragte was zwischen den beiden falsch gelaufen ist. Slenderman wollte mir dies gerade erklären, als Jeff auf mich zu stürmte. Er rammte mir sein großes Messer in den Bauch und schrie dabei:

„GEH SCHLAFEN!“

Ich nahm meinen letzten Atemzug und mir wurde schwarz vor Augen. Ich hörte nur noch Slenderman´s Stimme wie er Jeff irgendetwas sagte. Ich konnte es nicht mehr deuten. War dies nun mein Ende gewesen? Nein! Ich wachte auf einmal auf. „Ich… ich lebe und bin nicht tot?“ ich verstand nichts. Wo war ich nur? Auf einmal sah ich Slenderman wie er in einen Sessel gemütlich schlief. Wieso ich dies wusste obwohl er keine Augen hat? Er hat geschnarcht und dies nicht zu leise. Ich stand auf und sah an mir herab. Ich trug ein langes weißes Nachthemd. Ich war mir sicher, dass ich blaue Shorts und ein weißes Shirt anhatte. Meine Wunde war verbunden, tat aber dennoch weh. Plötzlich stand Slenderman auf und sagte verwundert: „Du bist ja schon wach.“ Ich nickte nur stumm und fragte: „Wo ist dieser Ar***…wieso bin ich nicht tot und warum bin ich hier?“ Slenderman fing an zu erklären: „Jeff ist wieder abgehauen. Du hast ziemlich knapp überlebt, denn das Messer steckte sehr tief, aber warum du überlebt hast kann ich dir keine Antwort darauf geben. Und du bist bei mir zuhause.“ Ich fragte wo meine anderen Klamotten wären und er gab sie mir. Ich ging ins Nebenzimmer und zog mich um. Kurz darauf suchte ich Slenderman´s Küche auf, nahm mir ein Messer und gab ihm Bescheid das ich es mir ausborge.

Ich rannte nach draußen, doch Slenderman teleportierte sich vor mich und hielt mich fest. Er machte mir klar, dass wenn ich gegen Jeff antreten will noch viel lernen müsste. Ich verdrehte nur die Augen und fuhr in an: „Ich kenn mich aus. Ich nehme das Messer, schleiche mich von hinten an und steche zu.“ Als ich dies sagte schlug ich seine Arme von mir weg und ging an ihm vorbei. In der nächsten Stadt angelangt sah ich auch schon einen Jungen in einen weißen Hoodie. Langsam ging ich ihn hinterher. Er fühlte sich wahrscheinlich beobachtet, deswegen drehte er sich andauernd um. Doch beim letzten Mal rief er: „Komm raus Feigling!“ Dies gesagt und ich kam zum Vorschein. Wieder guckte er nur dumm aus der Wäsche. „Hey mein alter Freund…lang nicht mehr gesehen…oder?“ ,lachte ich, „Bald wirst du nicht mehr so glotzen!“ Mein Grinsen wurde breiter. „Du brauchst noch viel, viel Kill-Unterricht. Und dazu auch noch eine Schönheits-OP. Du bist zwar hübsch, aber dir fehlt das gewisse etwas“ erwiderte Jeff. Ich wusste sofort was er meinte. Ich hob mein Messer und ritze mir auch ein Lächeln ins Gesicht. Jeff lachte: „Genau das meine ich. Jetzt bist du wunderschön!“ Ich ging auf ihn zu und bedankte mich für seine liebreizenden Worte.

Kurz bevor sich unsere Nasenspitzen berührten flüsterte ich: „Nun kannst DU schlafen gehen!“ und in dem Moment fuhr ich mein Messer in seinen Bauch. Blut kam aus seinen Mund und mein Grinsen wurde immer breiter, selbst das eingeritzte. Jeff ging in die Knie. Einen Tritt ins Gesicht hat er auch von mir bekommen. Doch er stand wieder auf, so als ob nichts gewesen wäre. „Was bist du?“ fragte ich verstörend. „Ein Dämon…Niemand kann mich töten…NIEMAND!!!“ erwidert Jeff und rammt mir sein Messer in meine Schulter und in meine neue Wunde. Das war ein kleiner Kratzer. In diesen Moment dachte ich, dass ich nun auch ein Dämon geworden bin. Ich spüre keine Schmerzen mehr. Keine Gefühle außer Hass und Trauer. Ich wollte heulen, weil mein Leben jetzt darin besteht entweder zu töten oder allein irgendwo zu wohnen. Ich rannte weg, in eine Seitengasse. Jeff folgte mir. Wieder in eine Ecke verkrochen fing ich an zu heulen.

Jeff setzte sich neben mich und legte seine Hand auf meinen Kopf. Ich drehte mich zu ihm. „Willst du mich jetzt töten?“ schluchzte ich. Jeff war erst still doch dann erwiderte er: „Nein…ich gebe dir zwei Möglichkeiten. Entweder du gehst mit mir, denn ich bin ziemlich einsam,  oder ich gebe dir eine Woche Zeit von hier zu verschwinden.“ Ich überlegte sehr lang. Etwa zehn Minuten saßen wir so da, doch dann entschied ich mich für Jeff und sprach mit einer unheimlichen Stimme: „Ich will es fühlen, das warme Blut. Ich will es hören, das Geschrei meiner Opfer!“ Jeff fing an zu lachen. Er packte mich an der Hand und führte mich von einem Haus zum anderen.

Nun bin ich auch eine Killerin. Jeff hat mir sogar einen Spitznamen gegeben. Er lautet fast wie seiner, Jamie the Killer. Ich bin so glücklich mit Jeff. Wir sind ein kleines Killerpaar. Wir machen alles zusammen. Slenderman hatte auch keine Chance gegen uns. Genau so wenig wie Eyeless Jack, Laughing Jack, Ben, Hoodie, Masky… Alle haben überlebt, aber ganz knapp. Wir wollten weiteren Spaß mit denen haben.

Wenn du mir oder besser uns nicht glaubst, dass wir existieren, dann geh ins Bett mach die Augen zu und schlaf. Dann wirst du mitten in der Nacht aufwachen und uns sehen. Einen Jungen mit schwarzen Haaren der einen weißen Hoodie anhat, ein Grinsen ins Gesicht geritzt und keine Augenlieder mehr hat. Dann ist da noch ein Mädchen das lange braune Haare hat und einen schwarzen Hoodie trägt. Sie hat auch ein Grinsen eingeritzt. Beide halten ein Messer hoch und sagen:

„Geh schlafen“

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