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Ich schlug die Augen auf. Ich konnte kaum etwas sehen. Alles war verschwommen, und ich hatte nur einen beschränkten Sehradius. Ich setzte mich auf.  Ich tastete vorsichtig um mich herum. Ich fühlte weiche Sachen. „Papa? Bist du da?“ fragte ich leise. „Hanna, hier bin ich. Siehst du mich denn nicht?“ antwortete mir Slender. „Papa, kannst du mir aus dem Bett helfen? Ich sehe kaum noch etwas“, flüsterte ich. Irgendjemand nahm meine Hand und half mir aus dem Bett. Ich stütze mich leicht auf die Person, die langsam neben mir her ging. Ich streckte die Hand aus, und Slender griff nach ihr. Slender hob mich hoch. Plötzlich spürte ich einen brennenden Schmerz. Er kam vom Rücken und breitete sich langsam und schmerzvoll aus. Ich griff nach dem Stoff desAnzuges den Slender trug und hielt diesen↵fest in der Hand. „Papa, was sind das für Schmerzen? Sie sollen weg gehen! Es↵tut weh! Was passiert gerade?“ klagte ich. „Das ist bald vorbei Hanna“↵beruhigte er mich. Mir liefen Tränen vor Schmerzen die Wangen hinunter.

Nach einer↵geschätzten Viertelstunde war der Schmerz auch wieder weg. Slender setzte mich↵ab. Langsam erkannte ich die Umgebung. Ich stand vor einem Spiegel. Dort sah↵ich aber nicht direkt mich. Ich sah eine komplett andere Hanna. Meine leicht↵gebräunte Haut war nun weiß wie Schnee. Und meine kurzen braunen Haare waren↵auf einmal pechschwarz und gingen mir bis zum Hintern. Ich ging langsam↵kopfschüttelnd rückwärts. „Nein Nein Nein Nein Nein das kann nicht sein. Was↵ist mit mir passiert?“ wisperte ich unverständlich. Ich stoß an der Wand an,↵und rutsche an ihr hinunter. Ich wollte meine Hände auf mein Gesicht legen,↵aber meine Hände sahen wie der Rest von mir bis auf mein Gesicht anderst aus.↵„Meine Fingernägel ähneln schon Krallen!“ brüllte ich. „Hanna beruhig dich. Ich↵führe dich durchs Haus, und an deinen veränderten Körper gewöhnst du dich schon↵noch. Das verspreche ich dir!“ munterte mich Masky auf. Ich nickte, stand auf↵und ging Masky hinter her.

Wir waren↵fast fertig mit der Führung, als wir auf Jane, Nina und Clockwork trafen.↵„Sieht euch mal die an!“ Tuschelte Jane den anderen Mädchen zu. Ich blieb stehen↵und sah an mir hinunter. Ich sah doch normal aus,Jogginghose und ein T-Shirt,↵ganz normal eben. „Jane hast du ein Problem mit mir?“ erkundigte ich mich bei↵ihr. „Sieh dich doch mal an! Wer bist du überhaupt? Denkst du, du kannst hier↵leben weil du bleich bist und deine Fingernägel lang wachsen lassen hast?!“↵meckerte Jane. „Jane lass mich bitte, ok? Ich lebe hier nicht nur wegen der↵bleichen Haut und den Fingernägeln und so weiter. Ich wohne hier wegen S“↵„Hanna lass uns gehen!“ hetze mich Masky und zog mich weg von Jane. Nach der↵Führung, aßen alle zu Abend. Ich saß direkt vor Jane. Slender saß am anderen↵Ende des Tisches. Jeff und Masky saßen neben mir. Jane trat mir die ganze Zeit gegen das↵Schienbein.

Ich stand ruckartig auf und schlug auf den Tisch. „Jane ! Lass das!↵Langsam tut es weh! Was ist dein Problem?!“, brüllte ich. „Hanna! Setz dich hin! Benimmt man sich etwa↵so wenn man neu ist?“, schimpfte Slender. Ich setzte mich mit gesenktem Blick↵wieder auf meinenStuhl. Jeff klopfte mir auf die Schulter während ich in↵meinem Essen rum stocherte. Jane hatte nicht aufgehört und tritt immer weiter.↵„Slender könntest du bitte Jane sagen dass sie aufhören soll?“ fragte ich sehr höflich.↵Doch Slender unternahm nichts. „Jeff kannst du mir irgendwie helfen?“ fragte↵ich Jeff leise. Er lächelte. Er warf sein Essen auf Ben, Ben warf seines auf Laughing↵Jack, der wiederum warf seines auf Offender. Und so begann eine riesige↵Essensschlacht. Masky und ich krochen unterm Tisch bis zu Slender.

Wir gingen mit ihm in den nächsten Raum. „Papa warum hast du mir nicht geholfen?“ fragte ich↵verwirrt. „Du solltest dein Problem selber lösen. Das hast du geschafft, zwar↵nicht so wie ich es mir gedacht habe aber es hat geklappt.“, erklärte er mir.↵„Darum wohnst also hier! Der liebe Slendy ist dein Vater. Och wie süß, naja ich↵geh dann mal wieder“ Sprach Jane und verschwand lachend. Man hörte wie Jane im↵Esszimmer herumbrüllte, dass Slender mein Vater war.

„Ich geh dann mal und kläre↵das.“ Sagte er schnell und wand sich an Masky. „Masky bringe Hanna in das↵verschlossene Zimmer. Den Schlüssel hast du ja noch!“ Dann ging er und sprach↵beruhigend auf die anderen ein. Masky nahm mich an der Hand und ging mit mir zu↵einer Tür, die sich von den anderen unterschied.

Sie war mit goldfarbenen↵Blumen verziert. Masky schloss die Tür auf und wir traten in das Zimmer. Es war↵ein wunderschönes Zimmer. Wunderschön dekoriert und es standen auch↵wunderschöne Möbel darin. Masky schloss↵uns in dem Zimmer ein. Er ging zum Bett, und kniete sich hin. Er zog eine Truhe hervor und winkte mich zu↵sich. Ich setzte mich neben ihn und öffnete die Truhe. In der Truhe wurdenKleider, Schuck und vieles mehr gelagert. Masky nahm die Spieluhr, die ganz↵oben auf dem schönsten Kleid stand. Er kam nah an mein Ohr und hauchte:↵„Schließ die Augen.“ Ich war erst erschrocken aber schloss schließlich die↵Augen. Masky öffnete die Spieluhr und eine wundervolle Melodie ertönte.

„Erinnerst↵du dich?“, fragte er leise. Ich erinnerte mich an so vieles. An die schönen↵Tage mit meiner Mutter und meinem Vater und den anderen. „Das ist mein↵Schlaflied…“ wisperte ich. „Ja genau. Erinnerst du dich an den schönen Ort mit↵den vielen Blumen?“ erkundigte er sich. Mir kamen Tränen in die Augen. „Die↵Wiese…“ ich brach ab. Wir schwiegen. Masky rückte näher an mich. „Willst du↵dich an meiner Schulter ausweinen?“, murmelte er. Ich antwortete ihm nicht. Ich↵legte meinen Kopf auf seine Schulter. „Ich vermisse die alte Zeit“, weinte ich.↵Er legte seinen Arm um mich. „Ich auch. Damals war es noch leicht. Wir mussten↵keine Plichten erfühlen. Wir konnten einfach Kinder sein.“, seufzte er.

Wir↵schwiegen wieder eine Weile. Mein Blick fiel↵auf den verband, den ich immer noch trug. Ich wickelte ihn ab und legte ihn↵weg. Masky nahm einfach seine Maske ab. Ich hatte ihn sehr lange nicht mehr↵ohne Maske gesehen. Plötzlich griff Masky nach meinen Schultern. Er sah mir↵tief in die Augen. Ich wurde nervös, und fing an zu zittern. Sein Blick fesselte mich.↵Er presste seine Lippen auf meine. Meine Augen weiteten sich. Die Tür schlug↵auf. Slender kam herein getreten. Sein Blick verfinsterte sich. Er schnappte↵sich Masky. „Ich glaube du spinnst! Du hast gerade meine Tochter geküsst!“,↵brüllte er ihn an, und hielt ihn mit einem seiner Tentakeln fest.

„E-E-E-Es↵t-t-t-tut mir L-L-L-Leid.“ Stammelte Masky. „Papa lass ihn los! Bitte!“, schrie↵ich. Er wandte sich zu mir und schrie: „Sei ruhig! Du redest hier nicht mit!“ Ich↵war geschockt. Er schmiss Masky gegen einen der Schränke. Masky lag regungslos↵am Boden. Mir kamen die Tränen. Ich rannte zu ihm. Er hatte eine Platzwunde am Kopf.↵„Masky? Masky! Sag was! Bitte… Sag irgendwas mir egal was es ist!“, flehte ich↵ihn an. Ich nahm den Verband und verarztete Masky. Ich schleppte Masky zum↵Bett, legte ihn hinein und deckte ihn zu. Ich verließ das Zimmer. Die Tränen↵kullerten mir die Wangen hinunter. Jeff sah mich, und kam sofort zu mir.

Er hat↵irgendwas gesagt aber ich hatte ihm nicht zugehört. Ich ging ins Wohnzimmer.↵Dort saß mein Vater rauchend in seinemSessel. „Täusche ich mich oder ist das Slender?“ fragte ich Jeff. „Ja… Das ist er“ antwortete er verärgert. Ich ging auf meinem Vater zu und schlug ihm die Zigarette weg. „Wenn Masky wegen dir Stirbt!“ Ich brach ab. Ich drehte mich weg von ihm. Während ich ging flüsterte ich: „Du bist nicht mehr als ein Monster!“ Ich musste raus aus diesem Haus. Ich ging eine Weile durch den Wald. Ich hatte ein Ziel vor Augen: Finde die Wiese aus deiner Kindheit. Wenn ich dort gewesen wäre, hätte ich mich besser gefühlt…

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