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Ich hielt es in meinen Armen. Dieses kleine zerbrechliche Baby. Es starrte mich mit großen Augen an. Es zitterte. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Es blieb ganz still, und sah immer nur mich an. Ich legte es in sein Bett, und es schnappte mit seinen Händen nach mir. Es sah nicht aus wie die Babys die ich sah. Die, die ich sah waren dicker, und nicht so dünn wie dieses. Es beunruhigte mich. Seine großen dunkelbraunen Augen beobachteten mich. Die kleinen Hände, versuchten mich zu verletzen. Plötzlich schrie das Baby. Dieser schrei, er war sehr hoch und schrill. Es hörte sich an wie ich, nur sehr viel verzerrter.

Masky kam und umarmte mich von hinten und sagte: „Das ist unser Sohn. Er ist wunderbar nicht wahr?“

Ich wachte schreiend neben Masky auf. Dieser wachte sofort auf, und versuchte mich  zu beruhigen. „Hanna? Was ist los? Hast du schlecht geträumt oder so?“ fragte er beruhigend und hielt meine Hand. Langsam beruhigte ich mich. Ich erzählte Masky meinen Traum. Er nahm mich in den Arm und sagte mir immer wieder, dass es nur ein Traum war, und ich mir keine Sorgen machen sollte. Wir legten uns wieder hin.

Während Masky nach kurzer Zeit wieder einschlief, lag ich noch Stunden wach. Ich dachte die ganze Zeit darüber nach, ob mein Kind genauso aussehen würde. Vielleicht hatte Masky recht und es war nur ein Traum oder es war eine grausame Vorahnung, wie bei Leja als ich wusste wo sie sich aufhielt.

Den ganzen Tag war mir schlecht. Ich hab die ganze Zeit überlegt. Ich hab gedacht vielleicht hab ich mir eine Grippe eingefangen, oder irgendeine andere Krankheit. Am nächsten Tag war mir immer noch übel, und dieses Mal musste ich mich übergeben.  Ich dachte immer noch dass es eine Grippe oder so etwas war. Am Tag darauf ging es mir auch schon wieder gut, ich hatte nur leichte Bauchschmerzen, die auch nicht verschwanden. Masky riet mir zum Arzt zu gehen, aber ich hörte nicht auf ihn. Letztendlich schaffte Leja es mich zum Arzt zu schleifen.

Als wir nach dem Arzttermin zu Hause waren, konnte ich wirklich niemanden mehr in die Augen sehen. Nicht meinen besten Freunden, nicht meinem Ehemann und noch nicht einmal meinem Vater. Ich ging jedem aus dem weg, nur um nicht zusagen was der Arzt mir gesagt hatte.

Ich ging in mein Zimmer und dachte viel darüber nach. Sollte ich es Masky erzählen, oder meinem Vater, vielleicht sollten es auch erst meine Freunde erfahren. Ich wusste nicht weiter. Ich saß auf meinem Bett und überlegte, ob ich es überhaupt irgendwem sagen sollte.

Leja schlich ins Zimmer und setzte sich neben mich. „Ich weiß es ist nicht leicht für dich, und ich hab mir gedacht vielleicht sollte ich es den anderen ja beim Essen sagen. Nur wenn du dass auch willst.“ Flüsterte sie beruhigend. Ich sah weg und nickte. Sie hatte recht. Sie hatte immer recht. Beim Abendessen ist es am einfachsten zusagen, dann sind alle da, und alle hören es. „Ich will nicht dabei sein, wenn du es den anderen sagst. Ich habe Angst davor.“ Sagte ich noch dazu. „Du kommst zum Essen. Den anderen musst du nichts sagen, dass mach ich. Ich kenn dich doch, und ich weiß sowas kannst du einfach nicht. Keine Sorge, niemand wird sauer sein.“ Sagte sie und strich mir durchs Haar.

Sie verschwand aus meinem Zimmer und ließ mich allein. Bis zum Abendessen hatte ich noch viel Zeit. Ich ging spazieren, um meine Gedanken zu sortieren. Smile Dog der mit mir gekommen war, fing plötzlich an zu knurren und zu bellen. Es kam wieder dieser Mann, der Leja verletzte. „So trifft man sich also wieder Slendergirl!“ spottete er. Letztes Mal hab ich einfach geschrien, aber das würde dieses Mal nicht gehen. Zurück laufen konnte ich auch nicht, da er mir folgen könnte und so die anderen finden würde. Irgendwas musste ich unternehmen. Ich spürte ganz plötzlich einen stechenden Schmerz im Rücken. Ich versuchte, es mir nicht anmerken zu lassen. Als der Schmerz verschwand, kamen 4 Tentakel aus meinem Rücken. Genau das half mir nun. Ich schnappte mir den Mann mit dem einzigen schwarzen Tentakel. Mit dem einzigen Weißen packte ich seine Beine, und zerfetzte den Mann. Das Blut spritze auf mich. Überall Blutflecken

Ich war geschockt von mir. Ich wusste nicht, dass ich so etwas machen würde. Ich lief zurück nach Hause. Ich trat in die große Villa. Das Blut, das von meinen Tentakeln tropfte, und mir durch das Gesicht floss, machte den ganzen Boden schmutzig. Masky kam gerade aus der Küche und starrte mich an. „Hanna was ist passiert als du draußen warst?“ fragte er geschockt. Ich sah auf den Boden, und klappte zusammen. Er rannte zu mir und sah mir in die Augen. „Ich will nicht töten!“ flüsterte ich. „Komm du musst jetzt erst mal duschen und dir was Frisches anziehen.

Ich stand zögernd auf, und machte das was man mir sagte. Ich zog mir einen langen Pullover und eine Jogginghose an. Ich ging ins Esszimmer, setzte mich an den Tisch und wartete.

Nach einer Weile erhob sie sich und bat um Aufmerksamkeit. Jeder sah sie an. „Ich muss euch allen etwas sagen. Eine von uns Mädels ist Schwanger. Ich sag nicht wer, da sie sie schämt. Ich werde es euch nicht sagen, wer sie ist.“ Verkündete sie und setze sich. Ich sah die anderen Mädels an, um den Verdacht von mir zu lenken. Masky sah mich von der Seite an.

„Wenn du die schwangere bist musst du es sagen!“ wisperte er. Ich kämpfte innerlich mit mir selbst, und kam zu demEntschluss es einfach zusagen. „Ich bin die, die schwanger ist!“ stotterte ich mit gesenktem Kopf. Ich zitterte am ganzen Körper. Es war alles still. Ich sah nicht einmal hoch aus Angst. Masky nahm meine Hand. „Hab keine Angst. Es ist alles ok.“ Flüsterte er. Ich sah in die Runde. Die Mädels lachten mich an. Die Jungs hatten einen eher skeptischen Gesichtsausdruck. Meine beiden onkel, sahen froh aus. Mein Vater sah mich gar nicht an. Mein Vater stand auf, und krallte sich Masky mit einem seiner Tentakel.

Ich überlegte kurz, und sagte einfach ganz normal: „Papa du darfst Masky nun nichts mehr antun. Du durftest ihm nie etwas tun. Setzt ihn ab. Es sei denn, du willst dass mein Kind ohne Vater aufwächst." Er hatte einen verduzten Gesichtsausdruck, und setzte Masky auf den Boden. Wir aßen still weiter. Als wir alle fertig waren, und die jüngeren sich schon in ihre Zimmer verzogen hatten, durfte ich erst einmal von jedem „Glückwunsch ich freu mich für euch!“ hören.

Nach einer Weile ging ich auch in mein Zimmer, und setzte mich an das Fenster. Ich starrte in den dunklen Wald. Ich habe daran zurück gedacht, wie es war als ich ein kleines Kind war. Ich zweifelte daran, dass mein Kind auch so eine schöne Kindheit haben könnte. Ich wuchs mit meinen Eltern und meinen Onkel auf. Mein Kind hätte nicht diese Chance. Es würde mit Masky, Slender, Serien Killern und mir aufwachsen. Es machte mir Angst, wenn ich daran dachte was alles passieren könnte. Ich setzte mich auf mein Bett, und nahm die Spieluhr. Ich saß einfach da und lauschte der Melodie. Ich überlegte kurz, und dann öffnete sich mein Mund und ich sang mein Schlaflied. Ich hörte den Text das letzte Mal als ich 4 war. 1 Jahr bevor Offender meine Mutter umbrachte. 12 Jahre später erinnerte ich mich noch immer an den Text. Mir ging ziemlich viel durch den Kopf. Ich kannte Masky jetzt schon 16 Jahre, und in diesen 16 Jahren war er immer bei mir. Ich war mir sicher, dass Masky immer da war. Irgendwann schlief ich ein.

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