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Eigentlich ging ich gerne in diesen Laden. „Freddy Fazbears Pizza“ stand in großen leuchtenden Buchstaben an der Fassade. Von außen konnte ich glückliche Familien sehen, die an den runden Tischen saßen und ihre Pizza aßen. Aber am meisten faszinierten mich die vier Tierroboter, die auf einer kleinen Bühne standen und Instrumente spielten und sangen.

Ich ging also in den Laden und fragte einen Angestellten ob ich den Chef sprechen konnte. Ich sprach mit dem Chef und erkundigte mich nach einem Job, den ich eine Woche lang machen konnte. Erst mal konnte ich 5 Tage arbeiten und wenn ich wollte dann noch die 2 restlichen Tage. Nächste Woche ging es los. Ich hatte Nachtschicht und musste als Wachmann arbeiten. Eigentlich ein ganz angenehmer Job, dachte ich und freute mich schon darauf. Doch ich wusste nicht was mich erwartet.

Erster Tag. Ich sollte 23:30 Uhr da sein, damit der Chef mich mit meinen Aufgaben vertraut machen kann. Er sagte mir, der Job sei eigentlich leicht. Ich musste nichts weiter machen als im Büro zu sitzen und die verschiedenen Kameras mit einem Tablet beobachten. Als es dann 0:00 Uhr war verabschiedete sich der Chef von mir und verließ das Restaurant. Gerade als der Chef gegangen war klingelte ein Telefon. Ich wusste nicht ob ich rangehen sollte, da ich ja nur die Nachtwache bin. Ich ging trotzdem ran und dachte mir nichts Schlimmes. Ein Mann sprach mit mir. Er sagte etwas von Robotern.. ich verstand nicht genau was er sagte, da die Verbindung sehr schlecht war. Ich legte auf und wusste nicht, dass ich einen riesigen Fehler begangen hatte.

Ich nahm das Tablet und beobachtete die verschiedenen Räume. Ich schaltete auf Kamera 1. Die 4 Tierroboter, oder wie es der Chef genannt hatte: „Animatronics“, standen reglos auf der Bühne. Ich schaltete um, solange bis ich alles durchgeschaut hatte und stellte fest das nichts passiert. Ich legte das Tablet weg und lehnte mich auf meinem Stuhl zurück, der eigentlich äußerst bequem war, und schloss die Augen. Die Zeit verging. Ich wurde durch ein Geräusch oder eher ein Poltern geweckt. Es war 4:00 Uhr morgens. Ich nahm mir das Tablet und schaltete auf Kamera eins. Ich sah 3 Animatronics. Moment mal, dachte ich. Waren es nicht 4 gewesen? Ein Bär, ein Fuchs, ein Küken und ein Hase. Hmm.. ich schaltete die Kamera um und sah jetzt die Küche. Ich erschrak mich fürchterlich als ich sah wer in der Küche stand.

Ein großer Blauer Hase stand dort. Es war 5:00 Uhr. Ich ließ die Kamera bei der Küche und beobachtete den Hasen. Er stand einfach nur reglos da und schaute in die Kamera, mit einem Grinsen im Gesicht fiel mir gerade auf. Ich sah in mir genauer an und musste feststellen das er ein großes Küchenmesser in der Hand hielt. Langsam  bekam ich es mit der Angst zu tun. Ich sah wieder auf die Uhr und musste feststellen das es gleich um 6:00 Uhr ist. Ich schaute auf das Tablet und sah, dass der Hase, oder auch Bonny genannt, verschwunden war. Vielleicht habe ich mir das nur eingebildet, dachte ich mir. Ich schaltete das Tablet aus und zog meine Jacke an und verließ das Restaurant genau in dem Moment wo der Chef kam. Wir redeten noch kurz und er fragte mich wie es denn gewesen sei. Ich sagte ihm, dass alles gut sei und erwähnte nichts von dem Vorfall mit Bonny dem Hase. Was würde er nur von mir denken, wenn ich ihm sage das ein Tierroboter mit einem Messer in der Küche steht und mit einem Grinsen im Gesicht in die Kamera schaute? Ich verabschiedete mich, ging nach Hause und legte mich in mein Bett und dachte noch einmal über den Vorfall mit Bonny nach.. vielleicht habe ich mit das ja wirklich eingebildet, weil ich zu müde bin..dachte ich mir. Und schlief im nächsten Moment ein.

Zweiter Tag. Ich wachte auf und machte mich auf meine nächste Nachtschicht bereit. Ich aß etwas, zog meine Jacke an und ging los. In der Pizzeria angekommen, wartete schon der Chef auf mich und brachte mich noch in das Büro. Ich setzte mich.

Wieder klingelte das Telefon und ich nahm ab. Diesmal verstand ich schon eher was mir der unbekannte sagen wollte. Er warnte mich vor mehreren Animiatronics und sagte, dass sie in der Nacht aktiv wurden und alles versuchen würden um in mein Büro zu kommen. Meine Angst war also nicht unberechtigt und mir gefiel das alles gar nicht mehr. Ich legte einfach auf ohne zu hören was mir der Mann noch sagen wollte. Ich erstand noch ein Paar Worte: „Taschenlampe…Foxy…blinken“ Und in dem Moment bemerkte ich, das auf meinem Schreibtisch eine Taschenlampe lag.  Ich nahm mir das Tablet und schaltete durch die ganzen Kameras.

 Mir fiel erst jetzt auf das in den anderen Räumen auch noch kleine Animatronics waren.  Ein weiterer kleiner Fuchs, der die Farbe einer Kuh hatte. Wow.. so etwas hatte ich auch noch nie gesehen. Ich schaltete weiter. Und sah einen kleinen Jungen. Er sah wie eine Puppe aus und hielt mehrere Ballons in der Hand. Ziemlich gruselig, dachte ich mir. Es war bereits 1:00 und hatte noch 5 Stunden vor mir. Ich schaltete um und sah wieder nur 3 Animatronics auf der Bühne stehen.. Diesmal war der Fuchs, oder wie der Chef ihn nannte: „Foxy“,  nicht mehr da. Ich bekam  immer mehr Angst und schaute nach, wo er sich aufhielt. Ich sah ihn im Flur. Ich rannte zu beiden Türen und verschloss sie und in der nächsten Sekunde ertönte ein lauter Knall, als ob etwas gegen die Tür gelaufen ist. Ich schaute durch das Schlüsselloch und sah Foxy dort stehen.

Jetzt hatte ich richtig Angst. Mein Herz schlug höher, ich bekam kaum Luft und stand wie angewurzelt vor der Tür. Als ich mich langsam beruhigt habe, ging ich zu meinem Sessel und setzte mich hin, die Türen immer noch verschlossen. Ich schaltete um und sah nur noch zwei Animatronics auf der kleinen Bühne. Freddy der Bär und Bonny der Hase. Gut, dachte ich mir, dann ist Chica das Küken wohl  jetzt auch irgendwo anders in der Pizzeria. Ich schaute auf der Kamera nach die direkt über der Tür war und bemerkte, das er immer noch da war. Dann erinnerte ich mich an das Telefonat mit dem unbekannten. Ich nahm die Taschenlampe und machte die Tür auf und sah Foxy. Angst, ich hatte Todesangst und blinkt mit der Taschenlampe in Foxys Gesicht. Ich sah mich um und bemerkte, dass Foxy nicht mehr da war.

Wow.. meine Idee hat funktioniert. Foxy war tatsächlich verschwunden. Ich öffnete beide Türen und schaltete die Kameras durch. Und bemerkte, dass kein Animatronic mehr auf der Bühne stand. Auch war der Junge mit den Ballons nicht mehr da. Ich taufte ihn unter dem Namen Baloon-Boy.. obwohl das nicht gerade die beste Zeit war um Animatronics Namen zu geben. Ich sah einen Lüftungsschacht in mein Büro und leuchtete mit der Taschenlampe hinein. Da war er:  Baloon-Boy sah mich mit einem Grinsen im Gesicht an. Wieder bekam ich Angst. Diesmal war es richtig schlimm. Ich starrte Baloon-Boy an und mein Herz schlug immer höher. Es tat schon weh, so doll schlug es. Ich bekam einen Schweißausbruch. Ich versuchte es wieder mit der Taschenlampe, doch irgendwas in mir sagte, das es nicht funktioniert.. ich blinkte in sein Gesicht. Immer und immer wieder. Doch es tat sich nichts. Ich beschloss, so schwer wie es mir auch fallen mag, ihn einfach zu ignorieren.  Ich setzte mich also wieder mit unbehagen auf meinen Sessel und schaute die Kameras wieder durch.

Es war bereits 4:00 Uhr und es ist schon einiges passiert. Ich sah Chica direkt vor meiner Tür und sprang mit einem Ruck auf, rannte zur Tür und verschloss sie. Stille… Ich schaltete die Kameras wieder durch, diesmal hat sich zu meiner Verwunderung nichts weiter verändert. 5:00 Uhr. Ich kann es kaum abwarten Feierabend zu haben. Ich schaute durch das Schlüsselloch und sah, das Chica wieder verschwunden war und öffnete die Tür. Ich setzte mich auf meinen Sessel und leuchtete in den Lüftungsschacht und bemerkte, das auch Baloon-Boy ebenfalls verschwunden. 6:00 Uhr. Endlich. Ich zog meine Jacke an und ging hinaus. Ich traf den Chef wieder und sagte erneut, das alles in Ordnung sei, wobei ich mir dachte: „So kann das nicht mehr weitergehen. Wenn morgen noch etwas in der Art passiert, muss ich dem Chef bescheid sagen!“  Ich ging nach Hause und legte mich in mein Bett und schlief sofort ein.

Dritter Tag. Ich wachte auf und sah auf meine Uhr. Mist!, dachte ich, verschlafen. Es war bereits 23.40 Uhr. WOW! So lange hatte ich noch nie geschlafen. Ich aß schnell etwas und rannte zur Pizzaria, wo der Chef bereits nervös auf mich wartete. „wusste er was die Animatronics nachts machen, oder warum ist er so nervös wenn er länger als 0:00 Uhr in der Pizzaria war.. Komisch, dachte ich mir. Ich ging also hinein, wo der Chef nur schnell „Wiederseh´n“ sagte und rausrannt. Sein Verhalten ist heute echt merkwürdig. Streifen die Animatronics bereits durch die Pizzaria? Ich schloss die Bürotür auf, setzte mich auf den Sessel, schaltete das Tablet ein und schaltete durch die Kameras. Freddy war bereits verschwunden. Hm wieder keine ruhige Nacht, dachte ich genervt und ich sah förmlich wie mein Gesicht sich verfinsterte.

Nun gut, schlimmer als Gestern geht’s ja nicht.. Tja, falsch gedacht. Ich hört schnelle Schritte im Flur und wusste schon was jetzt passiert. Foxy, der aufdringlichste von allen, versuchte mal wieder (als einziger, wie mir gerade auffällt) in mein Büro zu gelangen. Ich rannte wieder zur Tür und verschloss sie. In dem Moment fiel mir eine kleine Anzeige neben der Tür auf. Hm, 98% stand darauf. Ist das die Stromanzeige für die Tür? Oh nein, dachte ich mir, auch das noch. Das macht alles noch viel schwieriger. Ich schaute wieder durch das Schlüsselloch und sah, dass Foxy bereits wieder verschwunden war. 94% und 2:00 Uhr. Ich hoffe der Strom reicht. Plötzlich wurde alles im Büro dunkel. Verdammt.. was ist das schon wieder?

Ich wollte vorsichtshalbar die Tür schließen, doch ohne Strom ging es nicht. Verdammt. Ich bekam wieder Angst und merkte wie eine Träne meinem Gesicht hinunterkullerte. Verdammt. Ich darf jetzt nicht weinen. Ich schaffe das. Plötzlich ging das Licht wieder an. 3:00 Uhr. Die Zeit verging heute einfach nicht. Ich ging zur Tür und schaute nach ob jemand da stand. Puh Glück gehabt. Ich verspürte wieder Hoffnung und Freude und mit einem leichtem Grinsen, ging ich zu meinem Sessel und schaltete wieder das Tablet ein. Ich sah in den Räumen nach. Baloon-Boy war auf dem Weg zu mir. Verdammt. Er kommt immer durch den Lüftungsschacht und da kann ich nichts machen. Ich sah wieder auf die Kamera und sah das Bonny direkt im Nebenzimmer von mir ist. Verdammt, dachte ich mir, er ist so gruselig. Er hat immer ein Messer dabei, wenn er versucht in mein Büro zu kommen. Ich ging zu den Türen und verschloss sie wieder.

Fortsetzung folgt...

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