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Endiras Atem ging schnell. Panisch lugte sie um die Ecke des Felsen's. Der Mann im blauen T-shirt stand in der Mitte der Höhle und sah sich prüfend um. Was wollte er hier? Das war ihr Zuhause und nun kam da einfach so ein Typ daher und versuchte, sie umzubringen! Sie lehnte sich an den Felsen und überlegte. Was sollte sie jetzt bloß tun....

Sie war ein Stück größer als der Mann. Ihre Gliedmaßen waren länger und dünner. Endiras haut war tiefschwarz und ihre Augen leuchteten in einem intensiven Lila. Sie strich sich eine Sträne ihrer langen, schwarzen Haare aus dem Gesicht und atmete tief durch, als sie einen stechenden Schmerz in der Seite verspürte. Der Mann im blauen T-Shirt hatte ihr ein Schwert in die Seite gerammt. Augenblicklich teleportierte sie sich aus der Höhle, hinaus vor den großen, dunklen Berg, in dem ihre Höhle lag. Schwarzes Blut floss in Strömen aus ihrer Seite. Endira keuchte vor Schmerz.

Plötzlich spürte sie, wie sich etwas in ihrem Kopf änderte. Sie wurde ruhig und sah vor ihrem geistigen Auge ihren Vater. Eine hochgewachsene, schwarze Gestalt mit den gleichen Lila Augen wie sie. Sie sah, wie er sie in einer kleinen, geschützten Höhle in Sicherheit brachte, kurz bevor ihn der Mann im blauen T-Shirt niederstach.

Unbendieger Hass kochte in ihr hoch und ihr Mund verzog sich zu einem wölfischen Grinsen. Sie teleportierte wieder in die Höhle, direkt hinter den Mann, der gerade mit einer Spitzhacke auf den Stein einschlug. Noch während dieser sich umdrehte, nahm Endira ihm sein Schwert ab und teleportierte hinter einen Felsen. Der Mann im T-Shirt sah sich nervös um und packte die Spitzhacke fester. Sie verschwand und tauchte direkt vor ihm auf. Noch bevor er sich bewegte, steckte sein Schwert in seinem Bauch. Er keuchte, spuckte Blut und fiel schließlich auf die Knie. Als er zum letzten Mal zu Endira aufsah, schlug sie ihm mit einem Hieb den Schädel ein. Die entstellte, blutige Leiche kippte nach vorne und blieb dort liegen.

Endira hatte nicht lange Zeit, um sich an diesem Bild zu erfreuen. Sie bemerkte den Schmerz in ihrer Seite wieder und sah, wie Blut durch ihr weißes T-Shirt und die elegante lila Bluse, die sie darüber trug, sickerte und an ihrer weißen Hose runter lief. Ihr Gesicht war mit Blut gesprenkelt,ihr Halstuch ebenso.Ihre lila-schwarzen Turnschuhe standen in einer Dunklen pfütze und die Welt um Endira herum wurde nebelig. Schließlich verlor sie das Bewusstsein...

Als sie aufwachte,lag sie in einem dunklen,großen Zimmer. Das Bett, auf dem Sie lag, war sogar groß genug, um eine so große Gestalt wie sie beherbergen zu können! Endira schlug die Bettdecke zur Seite und sah sich um. Jetzt wusste sie wo sie war! Sie blickte durch die großen Fenster auf einen dichten Wald,also konnte das hier nur die Villa ihres Onkel's Slenderman sein. Ihre Anziehsachen lagen gewaschen und gebügelt auf der Komode,momentan trug sie einen roten Schlafanzug mit schwarzen Punkten.

Sie sprang vom Bett auf und rannte zur Tür. Sie spürte den Verband um ihren Bauch. Endira öffnete die Tür und rannte den Flur runter. "ONKEL SLEEEENDYYY!!! " brüllte sie lachend und bog auf die wuchtige Haupttreppe ab. Aus dem großen Saal drang ein leises Seufzen und Endiras Onkel rief: " Hier unten! " . Endira stürmte durch die Eingangshalle und kam schlitternd zum stehen. Sie grinste Slenderman an, der gerade damit beschäftigt war, den Kamin am Ende des Saal's zu entfachen. " Das ich dich in der Höhle gefunden habe war großes Glück für dich!" murrte er. Endira ging zu einem Schrank aus EIchenholz. " Hast du gesehen,was ich Tolles zu Stande bekommen hab? Ich finde, für mein erstes mal war das super!" lachte sie und schloß die Schranktüren auf. Endira hörte ihren Onkel langsam auf sie zukommen. " Ja,das war nicht schlecht! Hast du vor, das weiterzuführen?" Endira Öffnete den Schrank und steckte den Kopf rein. Abwesend antwortete sie: "Was? Töten? Auf jeden Fall! Sag mal, hast du meine Playstation hier rausgeräumt? " Slenderman stöhnte." Du immer mit deiner Zockerei. Ich glaube, ich hab das Ding oben irgendwo gesehen..." Endira knallte die Schranktüren zu und grinste. Sie teleportierte sich in ihr Zimmer, zog sich um und teleportierte sich zurück in den Saal. "Ich glaube, ich geh erst mal ein wenig spazieren und schauen, ob sich irgendwer hier rummtreibt!" Sagte sie und Slenderman nickte.

Im nächsten Moment stand sie mitten im Wald und sah sich um. Aus der Ferne konnte sie eindeutig Stimmen hören. Sie gehörten einer Gruppe Jungen, die mit ihren Taschenlampen den Wald ableuchteten. Endira verschwand und nach 5 Minuten sah man nur noch, wie einer der Jungen sich mit blutigen Fingern in den Waldboden krallte. Nur um im nächsen Moment von der Dunkelheit verschluckt zu werden...

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