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Mein Name ist Yuna und ich bin ab heute 16 Jahre alt. Ich will euch die Geschichte erzählen, wie ich zu einer Killerin wurde.

„Yuna! Komm rein, es gibt Essen!“ Ich war 13, als der Horror beginnen sollte. Ich war gerade draußen, als meine Mutter mich rief und rannte schnell rein. Ich setzte mich an den Tisch. „Yuna was hast du denn so lange da draußen gemacht?“ „Ich habe mit Jeff gespielt!“, rief ich ihr freudig entgegen. „Der Junge aus der Nachbarschaft?“ „Ja. Er ist echt nett.“, ich lächelte und schaufelte den Teller Suppe, den meine Mutter mir hingestellt hatte, leer. „Dann geh wieder spielen.“, meine Mutter lächelte mich warm an und gab mir einen Kuss. Doch ich wusste noch nicht, dass sich alles ändern sollte.

Am nächsten Morgen war auch schon ein Artikel in der Zeitung: Familie ermordet, ältester Sohn verschwunden. „Mama!“ „Was ist denn, Yuna Schatz?“ Mit zitternden Fingern hielt ich ihr die Zeitung vor die Nase, ihre Augen weiteten sich. „Ist das nicht Jeffs Familie?“ Ich schwieg und setzte mich wieder an den Tisch „Das tut mir leid, Schatz.“ Sie nahm mich in den Arm und küsste meine Stirn. Plötzlich klopfte es an der Tür. Wer würde denn am Samstag so früh klopfen? Meine Mutter ging zur Tür und öffnete sie. „Yuna! Komm mal bitte, hier sind zwei Herren von der Polizei!“ Ich sprang schnell auf und rannte zur Tür. „Guten Tag, Yuna mein Name.“ Meine Mutter hatte mir immer beigebracht wie man sich Autoritätspersonen gegenüber verhält. „Hallo Kleine, kennst du einen gewissen.“, er schaute auf seinen Zettel, „Jeff? Hier aus der Nachbarschaft?“ Ich nickte. „Wir hätten da ein paar Fragen an dich.“

Meine Mutter begleitete die Detectives in die Küche, wo ich mich mit ihnen an einen Tisch setzte. Sie musterten mich einen Moment. Eigentlich sah ich ganz gewöhnlich aus: Blonde Haare, grüne Augen. Ich war ziemlich groß für mein Alter. „In welcher Beziehung standest du mit Jeff und seiner Familie, ähm, Yuna?“ Der eine Detective schaute kurz zu meiner Mutter, um eine Bestätigung für die Richtigkeit meines Namens zu bekommen. „Ich hab ab und zu mit ihm gespielt... und seine Familie. Sie haben mich eigentlich gemocht.“ „Ist dir an ihnen in der letzten Zeit etwas aufgefallen?“ „Nicht wirklich, außer, dass Jeff ein wenig durcheinander wirkte. Warum fragen sie mich das überhaupt?!“ Ich wurde etwas unsicher. „Weil wir den Mörder der Familie finden wollen und auch deinen Freund. Darüberhinaus ist es auch nicht ausgeschlossen das Jeffrey... sie... umgebracht haben könnte.“ Ich konnte es nicht fassen! Wie konnten sie nur so etwas von Jeff denken?!

„Er war es nicht! Niemals! Jeff würde seinen Eltern nie etwas antun und seinem Bruder Liu schon gar nicht!“, ich war fassungslos. „Yuna Schatz, beruhige dich!“, versuchte meine Mutter mich zu besänftigen. „Nun gut ich glaube, dass sollte reichen. Wir sagen Ihnen Bescheid falls es etwas neues vom Verbleib des Jungen gibt.", sagte einer der beiden Detectives und verabschiedete sich.

An diesem Abend konnte ich einfach nicht schlafen, ich machte mir zu viele Gedanken über die heutigen Ereignisse. Was kann nur passiert sein? Wo ist Jeff? Wer hat sie ermordet? Warum hat dieser jemand das getan? Wie? Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, als ich ein bedrohliches Knacken auf dem Boden hörte. Ich sah mich um. Ich konnte nicht viel erkennen, aber doch genug da meine Lavalampe mir Licht spendete. Ich sah zum Fenster, unter dem mein Schreibtisch stand, aber da war nichts. Ich sah zur Tür, neben der mein Spiegel hang, aber da war nichts. Ich sah zum Bücherregal, neben meinem Bett, aber da war nichts. Jetzt sah ich zum Schrank; dort konnte ich eine Gestalt in einem weißem Kapuzenpulli und einer schwarzen Hose erkennen. Das war doch die Kleidung, die Jeff gestern trug. Ich schaute an der Gestalt hoch und sah in deren Gesicht. Was ich sah ließ mich erschaudern.

Ich sah ein blassen Gesicht mit strubbigen, schwarz-gebrannten Haaren, die Augen blicken starr auf mich, unfähig sich zu bewegen. Er grinste, nein. Das Grinsen war ihm ins Gesicht geschnitten. Mit Fantasie konnte ich tatsächlich Jeff erkennen. „Jeff?!“ Ich sah ihn für den Bruchteil einer Sekunde nur. Als ich blinzelte war er plötzlich verschwunden. Nun fühlte ich mich in meinem Zimmer nicht mehr sicher. Ich schnappte mir mein kleines Kuschelkissen und meinen Kuschelhund 'Kana' und rannte zu meiner Mutter, die immer noch im Wohnzimmer vor dem Fernsehr saß und Talkshows sah. Sie bemerkte mich erst, als ich mich neben sie auf das Sofa setzte. „Was ist denn Yuna?“, fragte sie sanft. „Kann ich heute Nacht bei dir schlafen?“, meine Stimme zitterte und ich sah starr zur Tür. „Aber warum denn?“ „Jeff war bei mir. Im Zimmer. Er hat mich starr angesehen. Er hatte keine Augenlieder mehr. In sein Gesicht war ein grusliges Grinsen geschnitten.“, ich zitterte stärker. „Du hast nur schlecht geträumt.“ Warum sollte sie mir auch glauben. Das klang ja auch völlig verrückt. „Zeig Mami mal wo er gestanden hat.“ Ich führte sie in mein Zimmer und zeigte ihr die Stelle genau vor dem Schrank, wo er stand. Meine Mutter beäugte die Stelle misstrauisch und sagte dann: „Weißt du was, Yuna? Du schläfst heute Nacht lieber bei mir, ja? Weil Mama es nicht mag wenn du Angst hast.“, ich nickte. Sie nahm mich an die Hand und ging mit mir schlafen.

Die nächsten Tage vergingen wie im Flug, nichts passierte in dieser Zeit, die absurde Version von Jeff suchte mich nicht mehr Heim. Am Abend ging ich wieder mit meiner Mutter ins Bett und schlief schnell erschöpft ein. In der Nacht wachte ich auf, ich sah mich um. Wo war Mama? Sie lag nicht mehr neben mir. Ich stand auf, um sie zu suchen. Ich ging langsam die Treppe hinunter in die Küche. Der Anblick, der sich mir bot, war schrecklich. Meine Mutter lag auf dem Boden, die Augen vor Schreck geweitet. Sie wurde aufgeschlitzt und ihre Innereinen lagen überall verteilt, eine Blutlache bildete sich um sie herum. Mir wurde schlecht und musste mich auf dem Boden erbrechen. Ich hörte ein leises Kichern. „Khihihi! Hallo Yuna! Erinnerst du dich an mich?“

Ich sah auf und schaute ihm dierekt in die Augen. Jeff, der Junge mit dem entstellten Gesicht, den meine Mutter als Einblidung abstempelte, stand direkt vor mir. Er war mit dem Blut meiner Mutter besudelt. Jeff kam auf mich zu und beugte sich zu mir herunter. „Jeff, warum hast du das getan?!“, schrie ich ihn an. „Ich musste dieses Gefühl befriedigen. Das Gefühl einfach töten zu wollen.“ „Aber... Jeff... wir sind doch Freunde.“ „Deswegen werde ich dich nicht einfach töten, ich werde dich genau so hübsch machen.“ Er hob das Messer und ließ es auf mein Gesicht nieder sausen. Dann wurde alles schwarz...

Ich hörte das regelmäßige Piepen eines Herzmonitors. Bin ich im Krankenhaus? Ich versuchte die Augen zu öffnen. Aber ich sah nur alles stark verschwommen, ich blinzelte in der Hoffnung es würde vorbei gehen. Doch der Effekt blieb. Ich konnte praktisch gar nichts sehen. „Warum kann ich nichts sehen?! WARUM KANN ICH NICHTS SEHEN??!“, schrie ich, als eine Schwester hinein kam. „Was ist denn Yuna?“ „Sagen sie mir sofort warum ich nichts sehen kann!!“, befahl ich. "Jemand hat den Sehnerv durchschnitten. Wir konnten einen Teil deiner Sehkraft wieder herstellen, weshalb du stark aus Augen blutest.“, erklärt sie ruhig. Ich war wie erstarrt. Jeff hatte mich blind gemacht und meine Mutter getötet. Wut staute sich in mir an.

Sie behielten mich ganze 2 Jahre dort und das nur, um meine Augen zu beobachten und zu untersuchen. Was sie auch taten sie konnten mir meine Sehkraft nicht zurück geben ... Heute war mein 16. Geburtstag. Zwischen Kuscheltieren, Blumen und Grußkarten stach mir ein Brief mit einem schwarzen Umschlag besonders ins Auge. Ich ließ mir von der Schwester eine spezielle Brille geben, mit der ich ausschließlich Texte lesen konnte.


Yuna,

Na? Gefällt dir was ich mit dir gemacht habe?

Ich habe deine Schlampe von Mutter getötet und dich hübsch gemacht. Das einzige was dein Aussehen jetzt noch übertreffen könnte wäre, wenn du schreiend unter mir liegst. Deine Augen mich leer anblicken. Mein Messer in deiner Brust steckt und 'sich 'eine Blutlache um dich bildet.

Und dann wärst du so schön ...

Du wirst mich bestimmt töten wollen. Dafür, dass ich deine Mutter getötet habe, nicht war?

PS: Wir sehen uns nachts

Gezeichnet

Jeff


Ich griff nach einem Blatt Papier und skizzierte Jeff und hing es an die Wand. Ich darf mein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Mein Blick viel wieder auf den Tisch auf dem ein Gegenstand lag der in Zeitungspapier eingewickelt war. Ich griff danach und öffnete es. Meine Hand zog ein gut geschärftes Messer herraus. Ich grinste verrückt. Jeff hatte meinen Geist gebrochen. Doch ich werde die erste verrückte Killermaschine mit klarem Verstand haben. Ich kicherte. Ich werde dich kriegen Jeff the Killer~.

Tage später sollte das Schicksal mir einen Helfer schicken. Es waren nur noch drei Tage, dann durfte ich tatsächlich nach Hause.

„Yuna!! Besuch für dich.“ Eine Frau kam herein. Ich weiß ich konnte nicht viel erkennen. Aber die schwarzen Haare, der schwarze Mund und die schwarzen Augen waren nicht zu übersehen. Sie setzte sich neben mich auf die Bettkante. „Bist du Yuna?“ Ich nickte. „Mein Name ist Jane Arkensaw. Kennst du einen Jeff?“ Ich nickte wieder und mein Gesichtsausdruck wurde finster. „Ich war mit ihm befreundet, Jane. Als er verrückt wurde, hat er meine Mutter getötet und mich fast blind gemacht.“ „Er hat auch meine Eltern umgebracht und mich entstellt. Mein jetztiges Aussehen verdanke ich einer Maske die er mir geschickt hat.“, erklärt sie mir. „Wirst du mir helfen ihn aufzuhalten?“, frage ich. Ich konnte erkennen, dass sie nickte.


Jeff schlich durch ein Haus am Ende einer Straße. Er lief auf ein Bett zu, bereit sein Messer auf das Opfer niedersausen zu lassen. Doch... Was war das?! Das Mädchen in diesem Bett war bereits tot. Ihre Augen geweitet, der Körper aufgeschnitten und die Lunge sauber entnommen. In ihren leeren Rippen lag ein blutbespritzter Zettel.


Jeff,

Du meinst, ich würde dich so einfach davon kommen lassen?!

Falsch gedacht! Ich werde dich ewig jagen!

Mein Geist wird nicht eher ruhen, bis ich dein hässliches Gesicht vor mir habe, welches an einem toten Körper hängt.

Stirb du arrogante, grinsende, feige, dreckige Schwuchtel!

Warte auf mich ...

Yuna the Killer~


Jeff grinste. „Komm nur her Yuna the Killer... ich warte auf dich.“ Er leckte sich über die trockenen Lippen und verschwand aus dem Haus.


The End?
Jeff the Killer

Ich werde dich genauso hübsch machen!

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