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Bitte erst Teil eins lesen!

Kapitel 3- Erste Begegnung mit Jeff

Einen Monat später

Aus der Sicht von Jane

Nun ist es schon einen Monat her, dass Jeff meine Eltern, meine Freundin und deren Eltern umgebracht hat. Mein Herz ist kalt geworden, und ich spürte keine Emotionen mehr. Ich weinte nicht, ich lachte nicht, ich brachte Leute kaltherzig um. Unschuldige Leute. Meine Seele war zerbrochen; ich hasste die ganze Welt. Wenn ich Jeff finden will, musste ich so handeln wie er. Ich wollte ihn auf mich aufmerksam machen. In den Zeitungen standen auch schon etliche Artikel: „Gibt es einen zweiten Jeff?“ „Die Anzahl der Morde ist in den letzten drei Wochen auf fast das Doppelte angestiegen.“ „Serienkiller immer noch auf freiem Fuß. Polizei tappt im Dunkeln.“

Ich ging genauso vor wie Jeff. Ich schlich nachts in ein Fenster, brachte die Person um, schlitzte den Bauch auf und verteilte die Gedärme. Mit dem Blut meiner Opfer beschmierte ich die Wände. „Geh schlafen!“, schrieb ich. Manchmal fand ich ein Haus vor, in dem schon alle tot waren, dann wusste ich, dass Jeff bereits da gewesen war und ich ihm dicht auf den Fersen bin.

Nun war ich gerade auf dem Weg zu meinem nächsten Opfer.

Ich konnte es nicht ertragen, dass Leute glücklich sein dürfen, während ich alles verloren habe. Das war einer der Gründe warum ich mit dem Morden angefangen habe. Die anderen sollten sehen, wie es ist alles zu verlieren was einem wichtig ist. Ich habe den Schmerz an eigenem Leib gespürt. Dieses stechende Gefühl als würden tausend Klingen in das Herz schneiden. Ich bin zu einem eiskalten Killer geworden aber das war mir egal. Meine Opfer leiden zu sehen und der Ausdruck im Gesicht der langsam verschwindet, bis mich nur noch kalte leere Augen ansehen. Es war ein Gefühl der puren Wonne und ließ mich meinen eigenen Schmerz vergessen.

Ich kletterte hinauf zum Fenster. Es stand glücklicherweise offen, sodass ich ungehindert hindurch konnte. In dem Zimmer, welches ich nun betrat, lag ein Kind, ein Mädchen, eingewickelt in eine Decke auf dem Bett. Ich ging näher heran, musste aber stocken. Das Mädchen hatte etwas vertrautes. Es erinnerte mich an meine verstorbene Freundin. Die Ähnlichkeit war wirklich verblüffend. Plötzlich wachte ich aus meinem Mordwahn auf.

-was tue ich hier eigentlich? Ich bringe wahllos unschuldige Menschen um. Emmi hätte das nicht gewollt. Emmi. Sie ist aber nicht hier! Jeff hat sie umgebracht. Jeff!-

Meine Wut und mein Mordwahn waren genauso schnell zurück wie sie verschwunden waren. „Wer bist du?“ Ich schrak hoch und drehte mich in die Richtung aus der die Stimme kam. Und dort stand er. Das weiße Gesicht, das Chelsea-Smile und die etwas längeren schwarzen Haare. Er trat aus der dunklen Ecke, sodass ich ihn nun ganz sehen konnte. Er trug einen weißen Kapuzenpullover und eine schwarze Hose. Eigentlich wie in den Creepypastas. Ich hatte ihn gefunden. Vor mir stand Jeff! „Ich bin Jane!“ antwortete ich mit fester ruhiger Stimme. Ich versuchte meine Wut und meinen Hass auf ihn zu verbergen, was mir recht gut gelang. „Bist du der zweite Serienkiller Jane?“ „Ja Jeff, der bin ich.“ „Warum wollen wir nicht zusammenarbeiten? Ich finde dich interessant. Du bist die Erste, die mir meine Opfer klaut. Zusammen könnten wir viel erreichen!“ „Liebend gerne!“ antwortete ich mit bösem Grinsen.

Kapitel 4 - Dead End

Aus der Sicht von Jeff

Als ich sie zum ersten Mal sah, war ich verblüfft. Ihre Haut war so weiß wie Schnee und ihre Haare so schwarz wie wunderschöne schwarze Rosen. Sie ähnelte mir irgendwie. Ich stand in dem Zimmer und wollte eigentlich dieses Mädchen umbringen, doch als ich draußen etwas hörte, versteckte ich mich in einer dunklen Ecke. Sie sah so wundervoll aus mit ihrem Messer in der Hand. Sie ist die Erste, bei der ich den Drang zu töten nicht verspürte. Ihre Schönheit und ihr leicht wilder Touch faszinierten mich. Was war das? Mein Herz fing plötzlich an wie wild zu hämmern. Ich konnte einfach nicht mehr klar denken. Bevor ich es mir versah, war ich aus der Ecke getreten und sprach sie an. „Wer bist du?“ Sie schrak sichtlich hoch. Irgendwie niedlich. Mit erstaunlich fester Stimme sagte sie mir, dass sie Jane hieße und der zweite gesuchte Serienkiller ist. Ich machte ihr den Vorschlag mit mir zusammenzuarbeiten. Ihre Stimme kam mir bekannt vor, jedoch wusste ich nicht woher. Es war mir auch egal. Sie stimmte meinem Vorschlag zu. Ich hatte nur noch Augen für Jane. Ich hatte das Gefühl, dass sie meine Seelenverwandte ist.

Ein paar Wochen später Aus der Sicht von Jane

Ich arbeitete jetzt mit Jeff zusammen. Ich wollte den richtigen Moment abwarten bis ich ihn endgültig zur Strecke brachte. Er schien ein Auge auf mich geworfen zu haben. Das war recht günstig. Ich musste ihn nur um den Finger wickeln, ich musste ihn dazu bringen mir zu Vertrauen. Das Spiel begann.

Wir waren gerade auf der Flucht vor der Polizei. Wir rannten durch einen dichten Wald. Mir ging mittlerweile die Puste aus, als Jeff mich auf eine Hütte aufmerksam machte. „Dort drin sind wir erst mal sicher. Wir haben die Cops erst mal abgehängt.“ So kam es, dass wir in die Hütte gingen. Sie war recht groß und innen stand ein Fernseher und ein Sofa. Auf dieses setzten wir uns um es uns bequem zu machen. „Weißt du was das für eine Hütte ist?“ fragte ich Jeff. Er blickte mich an und seine Augen wurden traurig. Er tat mir fast schon Leid. „Ja ich kenne diese Hütte. Damals habe ich mich hier immer mit anderen Creepypastas getroffen.“ „Du meinst wie The Sleeper, BEN und Slenderman?“ „Ja genau, nur waren wir noch viel mehr Wesen.“ Er schaute auf den Boden. „Was ist denn passiert?“ fragte ich ihn weil er sehr betrübt aussah. „Durch einen dummen Streit sind wir alle entzweit. Ich habe meine Freunde sehr gerne gehabt aber keiner wollte mehr mit dem Anderen etwas zu tun haben.“ Nachdem er das sagte, schwiegen wir beide eine Weile. Ich fing an zu frösteln. „Ist dir kalt?“, fragte er mich. Ich nickte nur stumm. Jeff rutschte ein Stück näher und legte seine Arme um mich. „Besser?“ „Besser, danke dir Jeff.“ sagte ich mit ruhiger Stimme. Ich hörte wie Jeff schluckte; so nah waren wir uns noch nie gewesen. Plötzlich hämmerte mein Herz wie verrückt gegen meine Brust.

-warte was? Warum? Ich empfinde rein gar nichts für ihn. Oder? Scheiße, nein, er hat meine Eltern umgebracht, denke dran, du kannst jetzt keine Gefühle für ihn entwickeln!-

Ich war leicht verwirrt. Er hatte mir alles Wertvolle genommen und mein blödes Herz hatte nichts Besseres zu tun, als wie wild zu schlagen.

Aus der Sicht von Jeff

Ich konnte es nicht glauben. Ich sitze hier in einer alten verlassenen Hütte und halte meine Traumfrau in den Armen. Ich bin ihr so nah. Mein Herz schlägt mir bis zum Halse. Ich kann nicht anders. Ich muss ihr meine Gefühle gestehen! Nervös sage ich:„Du Jane?“ „Ja?“ „Ich weiß nicht wie du reagieren wirst aber du musste etwas wissen! Ich liebe dich Jane. Schon seit dem ersten Augenblick als ich dich sah.“ Sie schaute erst leicht überrascht, jedoch verschwand dieser Ausdruck aus ihrem Gesicht und an Stelle dessen, trat ein weicher, liebenswerter Blick. Plötzlich hatte ich ihre Lippen auf den meinen. Sie küsste mich! In dem Moment war ich die glücklichste Person der Welt. „Jane, wie kannst du mich nur küssen? Ich bin ein hässliches Etwas. Ich habe mir die Wangen aufgeschlitzt und bin einfach nur grausam!“, sagte ich zu ihr. „Jeff, ich finde dich einfach so süß und einfach wunderschön und liebenswürdig. In dir sehe ich mich selber. Ich liebe dich auch Jeff.“, antwortete sie mir. Ich war überglücklich und küsste sie voller Leidenschaft.

Ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas noch einmal passieren würde. Jemand akzeptierte mich so wie ich war. Es war so schön jemanden zu haben, der mich nicht für das verurteilt, was ich getan habe. Ich glaubte an eine schöne Zukunft. Ich hatte Hoffnung, dass ausgerechnet ich, auch einmal erfahren werde was es heißt zu lieben und geliebt zu werden.

Eine Weile saßen wir noch so da; Jane in meiner Umarmung, bis ich schließlich einschlief. Als ich wieder erwachte, war es bereits morgens. Neben mir der Platz war leer. Ich hörte ein Geräusch und drehte mich um. „Guten Morgen Schlafmütze,“ sagte Jane und kam zu mir herüber. „Ich habe mich mal ein wenig umgesehen.“ Sie kam zu mir, setzte sich auf meinen Schoß, schlang die Arme um meinen Hals und küsste mich.

Als sich ihr Lippen von meinen lösen flüstert sie mir etwas ins Ohr. „Du hast es verdient!“ Ich wollte soeben nachfragen was sie meinte, als ich einen stechenden Schmerz in meiner Brust spürte. Ich sah an mir herunter und merkte, dass mir Jane ein Messer in die Brust, direkt ins Herz gerammt hatte. „Warum? Ich dachte du liebst mich!?“, konnte ich unter Schmerzen herausbringen. „Wer sollte dich denn schon lieben? Du bist ein hässliches Monster und deine beschissene Visage erst. Du hast meine Eltern umgebracht und dazu noch meine süße Emmi und ihre Eltern. Wer sollte dich schon lieben können du mieses Arschloch, du bist das Allerletzte. Du bist einfach voll scheiße, wer dich liebt muss bescheuert sein. Seit einer Ewigkeit warte ich auf diesen Moment. Der Moment in dem ich die Person leiden sehe, die mir am meisten verhasst ist!“ Ihre Worte trafen mich sehr tief. Sie hatte mir nur etwas vorgespielt. Das erste Mal seit fünf Jahren stiegen mir Tränen in die Augen.

Mir viel ein woher ich ihre Stimme kannte. Sie war das Mädchen, das ihre Drohung in die Nacht schrie. „Jane ich habe dich so sehr geliebt und was du sagst verletzt mich zutiefst. Ich hatte gehofft eine Seelenverwandte gefunden zu haben. Nun ist es aus mit mir. Ich werde nie die wahre Liebe kennenlernen. Du hast mir etwas vorgespielt. Das erste Mal seit meinem Killerdasein hatte ich Hoffnung.“ dies alles sagte ich ihr mit meiner letzter Kraft. Mir rollte eine Träne über die Wange, ich atmete ein letztes Mal aus, und war tot.

Aus der Sicht von Jane

Endlich war es vollbracht. Ich hatte Jeff getötet. Ich, Jane, hatte es geschafft den großen Jeff the Killer umzubringen. Nun konnte ich mich Jane the Killer nennen. Aber was war das? Mein Herz fühlte sich so an, als würde es jemand packen und zerdrücken. Ich habe Jeff getötet, konnte aber nicht glücklich sein. Im Gegenteil, ich war zutiefst traurig. Ich merkte, wie mir Tränen in die Augen schossen. Was hatte ich nur getan? Es gab jemanden, der mich liebte und ich habe ihn umgebracht. Er war der Einzige, der mich akzeptieren würde, ohne mich zu verurteilen. Ich bin so scheiße. „Nein! Warum habe ich das getan? Jeff. Nein! Ich liebe dich doch! Was habe ich getan. Ich habe den einzigsten Menschen der mich trotz meiner Taten liebt umgebracht.“ Ich konnte das nicht. Mein Leben hatte keinen Sinn mehr. Ich küsste Jeff ein letztes Mal auf seine toten kalten Lippen, und rammte mir mein eigenes Messer tief in mein Herz.

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