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Hallo ihr Lieben. Mein Name ist Alex und ich will euch heute von dem schlimmsten Tag meines Lebens erzählen. Ich bin seitdem nicht mehr ohne Waffe aus dem Haus gegangen. Ich möchte euch davon erzählen, wie ich Jeffrey Blalock tötete. Es war vor 4 Jahren. Meine Schwester und  ich waren in den Ort gezogen, von dem sich gesagt wurde, dass Jeff the Killer dort sein Unwesen treiben würde. Allerdings glaubten ich und meine Schwester das nicht und gaben deshalb nicht viel auf diese Gerüchte. Als wir in unser neues Haus einzogen, kamen die Nachbarn von gegenüber zu uns, um uns zu begrüssen.

Ich stellte mich vor: "Ich bin Alexander Clark und das ist meine Schwester Danielle." Das ältere Ehepaar, welches uns gegenüber wohnte, lud uns am selben Nachmittag zu Kaffee und Kuchen ein. Und natürlich sagten wir nicht Nein. Als wir so da saßen, erzählten sie uns die Geschichte über die Familie Blalock und über das, was mit Jeffrey passiert war, sowie über den Mord an der Familie. Wir hörten zu, allerdings konnten wir es nicht so recht glauben. Nachdem wir das Thema gewechselt hatten und meine Schwester und ich von unserem Leben an der Ostküste erzählt hatten, verabschiedeten wir uns und gingen wieder in unser Haus. An dem Tag passierte nicht mehr viel, wir räumten noch unsere Sachen ein und dann gingen wir schlafen.

Am nächsten Morgen bemerkte ich einen Krankenwagen, der an unserem Haus vorbeifuhr und, neugierig wie ich war, ging ich hinaus und sah nach, was da los war. Ich bemerkte, dass da auch noch zwei Streifenwagen standen. Da ich grade mit meinem Medizinstudium fertig war, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Ich ging zu einem der Polizisten und fragte ihn, was denn passiert war. Er sagte zu mir: "Es wurde ein Kind und dessen Babysitterin getötet. Wir gauben, dass es Jeff the Killer war." Ich sah den Polizisten ungläubig an, aber ich erwiederte nichts, sondern sah auf die Körper, die nun rausgebracht wurden und ich konnte einen kurzen Blick auf das Gesicht des Kindes werfen.

Jemand hatte dem Kind die Wangen aufgeschnitten und die Augenlieder mit einem Feuerzeug weggebrannt. Obwohl ich durch mein Studium mit Blut und Organen vertraut war, lief mir ein Schauer über den Rücken. Ich ging zurück zu meinem Haus und sprach mit Dani, meiner Schwester, darüber. "Aber Alex, wer könnte ein Kind umbringen und es dann noch so verunstalten?", fragte sie mich. Doch ich konnte nichts antworten. Ich beschloss, mich in den nächsten Tagen mal umzuhören und ein wenig nachzuforschen. Ich besuchte andere Nachbarn und unterhielt mich mit denen. Allerdings brachte es mir nur, dass ich jetzt wusste, wie Jeff aussah oder vielmehr, wie er nun aussieht. Ich ging wieder nach Hause und wollte mich ein wenig hinlegen. Ich wusste, dass Dani zu ihrer Arbeit gegangen war, allerdings wurde es mir mulmig und ich ging in die Küche. Nachdem ich mir einen Tee gemacht hatte und mich auf mein Sofa gesetzt hatte, klingelte das Telefon.

Ich stand auf und nahm den Hörer ab. "Hallo, Alexander Clark am Apparat". Die Stimme am anderen Ende ließ mich erschaudern. "Soo, also du bist der kleine ****, der nun hier rumstreunt und sich nach mir erkundigt, weil er und seine kleine **** von Schwester mich für eine Erfindung halten! Aber ich werde euch kleinen **** schon zeigen, dass es Zeit ist, SCHLAFEN ZU GEHEN!!" Danach legte der Anrufer auf. ich fühlte mich komisch, einerseits hielt ich das für einen Joke, auf der anderen Seite jedoch konnte ich das Bild von diesem Kind nicht vergessen. Ich erzählte Dani am Abend von dem Anruf, doch sie unterbrach mich und sagte, dass es bestimmt nur ein Jugendstreich gewesen sein musste. Und da ich meine Schwester kannte, wusste ich, dass es sinnlos war, mit ihr zu diskutieren. Wir gingen dann auch schlafen.

In der Nacht wurde ich durch ein Rumpeln im Flur aufgeweckt und stand langsam auf. Ich hatte eine Waffe in meiner Schublade und holte sie heraus, da ich annahm, dass es entweder nur Dani war oder aber ein Einbrecher. Ich sah zu meiner Zimmertür und öffnete sie leicht. Ich hörte Danis Stimme, die weinerlich klang und ging langsam und leise in die Küche, aus der ich Dani hören konnte. Als ich die Küche betrat, bekam ich einen festen Schlag ins Gesicht, der mich zurücktaumeln ließ. Mir fiel die Waffe aus der Hand und ich wurde am Kragen meines T-Shirts festgehalten, dann sah ich sein Gesicht. Jeff The Killer sah mich an. "Ich hab doch gesagt, ich werde euch Schlafen schicken."

Ich versuchte etwas zu sagen, allerdings sah ich nun Dani. Sie hockte auf dem Boden und ich konnte sehen, dass ihre Hände auf den Rücken gebunden waren. Jeff schlug mich erneut und ging dann zu meiner Schwester. Ich sah, wie er sie am Zopf hochzog und ihr das Messer an die Wange legte. Dann zog er es an ihrer Wange entlang und schnitt ihre Wange so auf. Ich sprang auf und wollte meiner Schwester helfen, jedoch holte Jeff aus und schlug mir mit voller Wucht ins Gesicht, dass ich kurz schwarz sah. Dann packte Jeff Dani am Hals und stach mit dem Messer in ihre Kehle und zog es bis zu ihrem Ausschnitt runter, ich sah, wie das Blut aus meiner Schwester trat und merkte, wie Tränen aus meinen Augen flossen. Ich hatte nun meinen Beweis für Jeff. Ich sprang auf, als Jeff einen Moment lang nicht hinsah, knallte die Küchentür zu und verriegelte sie mit einem Besen, der daneben stand. Ich sah die Waffe am Boden liegen und schnappte sie mir.

Danach griff ich meine Autoschlüssel. Als ich beim Auto war, hörte ich, wie die Küchentür krachte und Jeff brüllte: "DU KLEINER *****, BLEIB STEHN UND STIRB WIE EIN MANN!" Schon war ich im Auto und startete den Motor. Ich sah durch den Rückspiegel, wie Jeff auf das Auto zurannte und gab Gas. Jeff langte nach dem Griff der Beifahrertür, doch riss die Wucht des Gasgebens ihn von den Füßen. Ich blieb stehen und sah hin, während sich Jeff aufrappelte. Dann gab ich wieder Gas und fuhr ein Stück, behielt Jeff aber stets im Auge. Jeff lief auf das Auto zu und in dem Moment fuhr ich los. Jeff wurde von dem Auto mitgerissen und hielt sich auf der Motorhaube fest, mit einer Hand versuchte er, mit dem Messer die Windschutzscheibe einzubrechen. Ich griff nach der Waffe und schoss zwei mal durch die Scheibe. Die eine Kugel traf Jeff in der Schulter, die andere ging durch seinen Arm. Ich sah, wie er mit dem Messer ausholte und griff nach seinem Arm.

Die Klinge konnte ich umlenken, sodass sie Jeffs Linkes Auge aufspießte. Dieser schrie vor Schmerz auf und ich gab wieder Gas, diesmal war ich entschlossen und griff erneut nach der Pistole. Nun schaffte Jeff es aber wieder, mir die Waffe aus der Hand zu schlagen, ich trat auf die Bremse und Jeff flog von meiner Motorhaube auf die Straße. Ich sah meine Chance und fuhr mit dem Wagen auf seine Beine. Ich konnte das Brechen der Knochen und das Matschen von Fleisch hören, ebenso wie die Schreie von Jeff, welcher weiterhin Beschimpfungen ausstieß. Ich nahm die Waffe und stieg aus. Ich sah zu Jeff hinab und zielte mit der Waffe auf seine Stirn und sagte: "Heute geht nur einer Schlafen, das ist für meine Schwester, du elender ****!" Danach drückte ich ab, und wieder und wieder, als ich 5 mal auf Jeffs Kopf geschossen hatte, war es genug und ich sah auf die Leiche von Jeff hinab, dann trat ich zum Auto und nahm das Autotelefon und rief die Polizei, um einen Mord zu melden. Als der Polizeiwagen eintraf und die Polizisten den toten Jeff auf dem Boden sahen und mich mit der Waffe in der Hand, konnten sie es nicht glauben. Sie nahmen mich mit und ließen Jeffs Leichnam zum Gerichtsmediziner bringen. Als ich mit dem Polizisten allein war und ihm die Geschichte erzählt hatte, sagte er zu mir: "Mein Junge, sie haben heute kein Verbrechen begangen sondern eine Gute Tat vollbracht". Ich beschloß von hier wegzugehen, da mich in diesem Haus nichts mehr hielt.

Vertonung :
Datei:12 Abo Special - Das Ende von Jeff the Killer

--Capt. Knust 19:06, 3. Dez. 2014 (UTC)

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