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Vorwort: Hallo erstmal, dies ist nun die Fortsetzung zu der Pasta "Creepy war- Prolog" (http://de.spinpasta.wikia.com/wiki/Creepy_war-Prolog), welche ich bereits längere Zeit zuvor verfasst hatte. Diese beiden Geschichten bilden allerdings nur verhältnismäßig kleine Teile einer wesentlich größer angelegten Serie, welche ich schon genau durchgeplant, dann jedoch gleich nach dem Prolog als eingestellt verbucht hatte. Da es jedoch nun das Deutsche Spinpasta Wiki gibt, sehe ich nun eine neue Grundlage und Motivation für diese Serie und bin zuversichtlich, hier auf eine geeignete Zielgruppe zu stoßen.

Viel Spaß beim Lesen.

Dritter Juli 2014, 11 uhr 32, an einem abgelegenen Strand in Montauk

Harvy erhob sich abermals vom Bett und begann erneut damit, im Zimmer auf- und ab zu schreiten, er langweilte sich.

Einen Augenblick lang hielt er inne und begutachtete sich im Spiegel an der gegenüber liegenden Wand: Er war eigentlich ein hübscher Junge, neunzehn Jahre waren ein gutes Alter. Gerade vom Jungen zum Mann entwachsen wussten seine dunkelblonden, kurzen Haare, die dunkelbraunen Augen, sein mittlerweile fast makelloses Gesicht und sein markantes Kinn durchaus zu imponieren, doch seit er herausgefunden hatte, dass Angelica ihn mit diesem Hurensohn betrogen hatte, hatte seine gesamte Ausstrahlung etwas gräuliches an sich.

Er ließ seinen Blick quer durch das geräumige Schlafzimmer streifen. Das kleine Ferienhaus gehörte Daniels Großvater. Harvy war Daniel, der gerade unterwegs war, um im einen Kilometer weit entfernten Nachbarort Essen und etwas Bier zu besorgen, sehr dankbar dafür, dass er die nächsten paar Tage nicht alleine mit seinem Kummer verbringen würde. Er ließ sich wieder auf der Bettkannte nieder.

"Hey, Harvy!"

Er schreckte auf. Woher kam diese krächzende Stimme? Und warum kam sie ihm so entsetzlich bekannt vor? Und nochmal vernahm er diesen Klang:"Harvy, erinnerst du dich nicht an mich?"

Diemal war er sich sicher, dass die Stimme von unterhalb des Bettes gekommen war. Er bückte sich und untersuchte den schattigen boden unter dem Bett gründlich- vergebens. Als er sich jedoch wieder aufrichtete, zuckte er zurück und gemischte Gefühle der Zuneigung, der Furcht und des langsam aufkeimenden Hasses, trafen ihn mit einem Mal so heftig, wie einst vor fünfzehn Jahren. Nun wusste er, wer gesprochen hatte.

Mitten auf dem Bett saß eine kleine Kreatur, niemals größer als dreißig Zentimeter. Sie war dicht mit dunklem Pelz bedeckt, besaß ein paar unnatürlich großer, gelb leuchtender Augen und quer über das gesicht zog sich ein viel zu breites Grinsen, welches restlos alle Zähne zu offenbaren vermochte.

Alles in allem sah das Wesen aus wie eine groteske Mischung aus einem Menschen und einem Ferby.

"Mr. Widemouth!", war das einzige, was der verblüffte Harvy heraus brachte. "Ja, ich bin es", antwortete die Kreatur und wurde merkwürdig geschäftig, "Aber ich kann ncht lange bleiben, also hör mir zu."

Nun machte sich langsam aber sicher Zorn in Harvy breit.

"Du wolltest mich damals umbringen!", fauchte er und ballte seine Fäuste.

"Ja, aber trotzdem war und bin ich für dich eine Verbindung zu anderen Welten, zum Gefüge. Das macht dich wichtig."

"Wovon redest du?", seine Stimme wurde drohender.

"Ich habe keine Zeit, dir das zu erklären, aber ich wurde zurück geschickt, damit du etwas tun kannst. Viel hängt davon ab", etwas flehendes schlich sich nun in Mr. Widemouth's Tonfall. So hatte Harvy ihn noch nie gehört.

"Was soll das denn sein?", hakte Harvy nach, verwirrt und noch immer unter Schock.

"Tu es einfach!"

Und mit diesem letzten, krächzenden Befehl verschwand Mr. Widemouth nun endgültig vom gesicht dieser Welt.

Harvys gesunder Menschenverstand wehrte sich jetzt heftig gegen die erneute Begegnung mit Mr. Widemouth und dessen Worte, selbst wenn das damals alles real war, waren seine Befehle nicht immer tödlich gewesen? Doch nun packte Harvy etwas Unerklärliches. Später würde er sagen, es sei Intuition oder eine Eingebung gewesen.

Barfuß und sonst nur gekleidet in sein Unterhemd und die Jogginghose schritt er aus dem Zimmer, passierte die Treppe in den Flur und öffnete die Tür zum menschenleeren Strand.

Was er sah, raubte ihm den Atem.

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