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In der Nacht schienen keine Straßenlaternen. Auch kein Fenster warf mehr Licht in Form einer Reflektion auf die Straße. Millionen von Sternen erhellten als einzige Lichtquelle das Himmelszelt. Kein Mensch traute sich um diese Zeit aus dem Haus. Es war meist eiskalt und wenn der Wind kam, fror man. Auch als es Sommer war, sei es nicht anders gewesen.

Eines Nachts ging ein kleines, schwarzhaariges Mädchen über die Straße. Man hatte sie schon so oft davor gewarnt, nachts draußen herumzulaufen und doch tat sie es. Aus Neugier, um herauszufinden, wovor die Leute so viel Angst hatten.

Sie lief über die Straße, an einem Baum vorbei und blieb plötzlich stehen, so als hätte sie jemand einfach so ausgebremst bei ihrem Vorhaben. Der Wind blies ihr kalt übers Gesicht. Ein junger Mann im weißem Hoodie und schwarzen Hosen stand vor einer Hauswand und bewegte sich kaum. Als ihm Schritte auffielen, drehte er seinen Kopf zu ihr und sah ihr genauso hypnotisiert in die Augen, mit einem Unterschied, dass sie ihre noch schließen konnte. Der Mann, blutig und mit einem Küchenmesser bewaffnet, ging zwei Schritte auf sie zu und sagte: "Kleine. Du bist ganz schön mutig für dein Alter." Für einen Moment schwieg er und ging zwei weitere Schritte. Das Mädchen blieb ungerührt stehen. Sie hatte keine Angst. Selbst vor Jeff the Killer nicht, der ihr ein übertrieben großes Lächeln zuwarf. Er kicherte ungehalten. Amüsierte sich und begann unkontrolliert zu lachen. Als er ihr dabei mit einem tödlichen Blick ins Gesicht schaute, zuckte er dabei.

"D..du...du willst etwa wissen, weshalb es Nachts so still draußen ist? So totenstill....? , fragte er interessiert und gestört. Das Mädchen lief um ihn herum und berührte sein langes, schwarzes Haar, was erstaunlich lang bis zu den Oberschenkeln ging. Sie kicherte, schien sich darüber zu freuen, aber der Killer erschrak und versuchte sich wieder zu ihr zu drehen bis es ihm endgültig reichte und er einfach weiter stehen blieb.

"KLEINES! NIMM DIE PFOTEN VON MEINEN HAAREN, sonst....," fing er an, aber hielt sofort seinen Mund. Er spürte, dass sie sich in seinen warmen Haaren eingewickelt hatte. Allerdings riss er sich von ihr los, zog die Haare aus ihrem festen Griffen und packte sie am Nacken. Wenn Jeff Augenbrauen hätte, könnte er ihr einen finsteren Blick zuwerfen. Sie lachte und sah ihm ein weiteres Mal in die Augen. Er fühlte sich beobachtet.

"Bist du etwa der, der allen Angst macht?", fragte sie erstaunt und erwartete eine Antwort. Doch Jeff zitterte, fühlte sich hilflos und gar nicht mehr wie ein gefährlicher und bedrohlicher Killer. Sie hatte ja vor ihm keine Angst. "Warum zitterst du so, großer Junge?", hakte sie nochmal nach und lächelte.

Jeff hatte keine Ahnung was er ihr nun antworten sollte. Er wollte lieber durch das nächste Fenster und Menschen töten, aber sie versperrte ihm den Weg. Er stammelte unverständliches Zeug zusammen. Dann ließ er sie los. "Ich bin allein und suche Fr...Freunde. So! Und jetzt geh mir aus dem Weg, du blöde Kuh!", schimpfte er und schubste sie zur Seite. Das Mädchen ließ sich davon nicht beeindrucken und fragte weiter, während es im gleichen Schritt neben ihm her trottete. "Nachts findet man doch keine Freunde. Warum machst du es nicht tagsüber? Da sind doch die meisten Leute."

Jeff blieb stehen und stöhnte. Es war still. Selbst der Wind hatte aufgehört zu wehen. Er drehte sich zu ihr um. "Weil du mir auf die .....NERVEN GEHST!!!!!!", schrie er und bedrohte sie mit dem Messer in seiner Hand. Sie starrte auf das spitze und metallische Instrument direkt vor ihren Augen und überlegte.

"Hat dein Messer einen Namen, Typ?", fragte sie belustigend. Jeff schluckte. Was geht nur in diesem Kopf der kleinen Rotzgöre vor?, fragte er sich in Gedanken und seufzte. "Sie heißt.....Tiffany." , gab er als Antwort und sah dennoch ein überraschtes Gesicht eines kleinen Mädchens. Sie sah so glücklich aus und öffnete ihren Mund: "Ehrlich?! Ich heiße auch Tiffany....wie dein Messer, hihi.". Das Mädchen heißt Tiffany und hat keine Angst vor mir., dachte er und sah ihre ebenfalls schwarzen Haare im Wind wehen.

"Sag mal, Ti.... Tiffany. Bist du auch so allein und hast keine Freunde?", fragte er Tiffany und nahm sie an die Hand. Sie belächelte es. "Nein, Jeff. Ich habe einen Freund.", gab sie zurück und sah ihm erwartungsvoll in sein bleiches Gesicht. Nun fand Jeff, dass sie ganz nett war und dennoch seine Nähe suchte.

Dann fragte er sie: "Aha, und wer ist dein Freund....?"

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KOK 10:23, 3. Aug. 2016 (UTC) by Circusmonster666

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